
Südafrika: Deutscher in Kapstadt vermisst – Geständnis von Überfall
Prozess in Südafrika Vermisster Deutscher in Kapstadt – Tatverdächtiger gesteht Überfall Nick Frischke kehrte 2023 von einer Wanderung im Umland von Kapstadt nicht zurück, vier Männer werden verdächtigt, den jungen...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Prozess in Südafrika Vermisster Deutscher in Kapstadt – Tatverdächtiger gesteht Überfall Nick Frischke kehrte 2023 von einer Wanderung im Umland von Kapstadt nicht zurück, vier Männer werden verdächtigt, den jungen Deutschen überfallen und beraubt zu haben. Nun gibt es neue Hinweise zur Tat. 44 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Undatiertes Foto von Nick Frischke: Seit 2023 vermisst Foto: Privat / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Er war im Urlaub in Südafrika, am 15.
Februar 2023 wird der damals 22-jährige Nick Frischke zum letzten Mal gesehen – seither gilt der Deutsche als vermisst. Im Verfahren um den im südafrikanischen Kapstadt verschwundenen Brandenburger hat die Polizei nun das Geständnis eines Tatverdächtigen vorgestellt, in dem dieser zugibt, den jungen Mann beraubt zu haben. Im Gerichtssaal des Amtsgerichts Wynberg wurde eine Videoaufnahme des Geständnisses vorgespielt.
Darin gesteht einer der vier Angeklagten, den aus Döbern in der Nähe von Cottbus stammenden Frischke zusammen mit seinen Freunden auf einem Bergpfad im Kapstädter Vorort überfallen und gewaltsam ausgeraubt zu haben. Zuvor habe die Gruppe demnach Drogen geraucht. Im Besitz der vier Tatverdächtigen waren nach Aussagen der Polizei Frischkes Rucksack, Handy und Kreditkarte gefunden worden.
Was Experten sagen
Das Verfahren soll am Freitag fortgesetzt werden. Vier Tatverdächtige in UntersuchungshaftDie vier Südafrikaner haben auf »nicht schuldig« plädiert und befinden sich seit ihrer Festnahme vor etwa drei Jahren in Untersuchungshaft. Die Anklage gegen einen fünften Verdächtigen wurde aufgrund mangelnder Beweislage fallen gelassen.
Im Januar hatte der Chefermittler der Polizei, Dudley Truter, ausgesagt, einer der Tatverdächtigen habe einen der mutmaßlichen Mittäter in einer eidesstattlichen Erklärung beschuldigt, Frischke in den Rücken gestochen zu haben. Der Tourist habe aufgrund der Verletzung nicht mehr richtig laufen können, sagte Truter mit Verweis auf die Erklärung. Versuche der Nationalen Strafverfolgungsbehörde NPA, ausreichende Beweise für eine Mordanklage zu sammeln, blieben bislang erfolglos.
Frischkes letztes Lebenszeichen ist ein von einer Sicherheitskamera aufgenommenes Foto, das ihn in Sportkleidung auf dem Weg zu einem Wanderpfad am Fuße des Karbonkelbergs in Hout Bay zeigt. Das 63-Millionen-Einwohner-Land ist weltweit für seine Safaris, atemberaubende Natur, weite Strände, kulturelle Vielfalt und Outdoor-Aktivitäten bekannt. Südafrika gehört zu den beliebtesten Touristenzielen Afrikas, kämpft aber mit einer hohen Kriminalitätsrate.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





