
Syrien: Experten finden Chemiewaffenverstecke der Assads
Bürgerkriegsland Experten finden in Syrien Chemiewaffenverstecke der Assads Das Assad-Regime hat über Jahrzehnte C-Waffen produziert, sie auch gegen die Syrer eingesetzt. Nach dem Diktatorensturz hat Israel einige...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Bürgerkriegsland Experten finden in Syrien Chemiewaffenverstecke der Assads Das Assad-Regime hat über Jahrzehnte C-Waffen produziert, sie auch gegen die Syrer eingesetzt. Nach dem Diktatorensturz hat Israel einige Lagerstätten angegriffen. Nun wurden wieder welche entdeckt – in Homs, Hama und Latakia.
39 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Sie leben alle nicht mehr in Syrien: Baschar und Asma al-Assad mit ihren Kindern im Sommer 2022 Foto: aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten In Syrien hat die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) zahlreiche nicht deklarierte Chemiewaffenbestände entdeckt. Wie die in den Niederlanden ansässige OPCW berichtet, fanden ihre Experten zusammen mit den syrischen Behörden im Mai Dutzende chemische Kampfmittel an mehreren Orten. Die neue syrische Führung hatte nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad im Dezember 2024 zugesagt, verbliebene Chemiewaffenbestände zu beseitigen und Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen.
Zudem hatte Israel zahlreiche Angriffe auf bekannte Lagerstätten geflogen. Chemikalien, technische Ausrüstung und Tausende Seiten Dokumente zum C-Waffen-ProgrammDie OPCW hatte der Assad-Regierung wiederholt den Einsatz chemischer Waffen im Bürgerkrieg vorgeworfen. Die Assad-Regierung wies die Vorwürfe stets zurück.
Was Experten sagen
Nach Angaben der Organisation wurden nun unter anderem Kampfmittel sichergestellt, die jenen Waffen ähneln, die bei den Chemiewaffenangriffen in Ghouta 2013 sowie in Ltamenah und Chan Scheichun 2017 eingesetzt worden waren. Zudem entdeckten die Inspektoren Chemikalien, technische Ausrüstung und Tausende Seiten Dokumente zum früheren syrischen Chemiewaffenprogramm. In Syrien gibt es wohl noch mehr als 100 Lagerstätten für Chemiewaffen aus dem Arsenal der Assads – und damit viel mehr als bislang gedacht.
Das hat die »New York Times« im vergangenen Jahr berichtet. Die Stützpunkte sind demnach über das ganze Land verteilt und sollen sich teilweise auch in Höhlen befinden. Sie wurden zu Forschungszwecken genutzt, aber auch für die Produktion und Lagerung von C-Waffen.
Das Assad-Regime hat sein Chemiewaffenprogramm in den Siebzigerjahren gestartet. Einige syrische Forscher hatten in der DDR ihr Wissen erlangt. Die Diktatur verfügte über Sarin, Chlor- und Senfgas.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





