
Syrien kämpft gegen Euphrat-Hochwasser - erste Tote
Tausende vertrieben, Kinder ertrunken Syrien kämpft gegen Euphrat-Hochwasser Während in Europa Rekordtemperaturen gemessen werden, meldet Syrien Tote nach Überschwemmungen. Die Behörden geben dafür auch der Türkei die...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Tausende vertrieben, Kinder ertrunken Syrien kämpft gegen Euphrat-Hochwasser Während in Europa Rekordtemperaturen gemessen werden, meldet Syrien Tote nach Überschwemmungen. Die Behörden geben dafür auch der Türkei die Schuld. 45 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Menschen stehen auf einer Brücke, die durch das Hochwasser des Euphrat beschädigt wurde Foto: Omar Albam / AP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten In Syrien gibt es schwere Überschwemmungen.
Der Grund: Gestiegene Wasserstände des Flusses Euphrat. Die Folge: Erste Tote. Lokalen Behördenvertretern zufolge starben in der Provinz Deir al-Sor vier Kinder, nachdem sie von den starken Strömungen des Euphrats mitgerissen worden waren.
In der benachbarten Provinz Raqqa ertrank zudem ein Mann, wie es weiter hieß. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden Tausende Menschen vertrieben. Die Beobachter warnten vor einer sich verschärfenden humanitären Krise.
Was Experten sagen
Die syrischen Behörden teilten mit, dass in Deir al-Sor rund 24. 000 Hektar Ackerland, 265 Regierungsgebäude und etwa 60 zivile Einrichtungen beschädigt worden sein. Bild vergrößern Zwei gestrandete Hunde sitzen auf einem Traktor und einem Anhänger in einem überfluteten landwirtschaftlichen Gebiet am Ufer des Euphrat Foto: Omar Albam / AP / dpa Hintergrund der Überschwemmungen sind ungewöhnlich intensive Niederschläge der vergangenen Wochen und Monate in der Region, auch in der benachbarten Türkei.
Aufgrund extrem hoher Pegelstände an den dortigen Talsperren, insbesondere am Atatürk-Staudamm, mussten die türkischen Behörden enorme Wassermassen kontrolliert flussabwärts abgeben. Um eine Überlastung der eigenen Anlagen zu verhindern, öffneten auch die syrischen Betreiber wichtige Staudämme. Der Pegel stieg abrupt und überschwemmte weite Ufergebiete.
Syriens Energieminister Mohammad al-Baschir warf der Türkei vor, die syrischen Behörden zu spät vor dem steigenden Wasserstand im Euphrat gewarnt zu haben. Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa besuchte unterdessen die betroffenen Gebiete, um sich ein Bild von den Schäden und dem humanitären Bedarf zu machen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtete. Bild vergrößern Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa im Überschwemmungsgebiet Foto: Omar Albam / AP / dpa Betroffene schilderten chaotische Zustände infolge des rasch steigenden Wassers.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





