
System aus Mimik und Stimmen: Studie räumt mit Bösewicht-Image von Hyänen auf
System aus Mimik und Stimmen : Studie räumt mit Bösewicht-Image von Hyänen auf 11.07.2026, 08:44Lesezeit: 2 Min. Eine Tüpfelhyäne ist am traditionellen Medien-Apéro des Zoo Zürich zu sehen.dpaIm Disney-Film „Der König...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. System aus Mimik und Stimmen : Studie räumt mit Bösewicht-Image von Hyänen auf 11. 2026, 08:44Lesezeit: 2 Min. Eine Tüpfelhyäne ist am traditionellen Medien-Apéro des Zoo Zürich zu sehen.
dpaIm Disney-Film „Der König der Löwen“ werden Hyänen als hinterlistige Bösewichte dargestellt. Eine neue Studie zeigt, dass die Tiere im Gegenteil ziemlich sozial sind. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Böse, feige, hinterlistig?
Die Einzelheiten
Von wegen: Entgegen der popkulturellen Darstellung sind Tüpfelhyänen nicht nur sehr sozial, sondern auch Künstler der Deeskalation, wie eine neue Studie unter der Beteiligung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin zeigt. Demnach zeigen die Tiere ein hochentwickeltes Sozialverhalten und benutzen ein ausgeklügeltes System aus Mimik und Stimmen, um miteinander zu kommunizieren. Die präzise Kommunikation sei mit der vieler Primatenarten vergleichbar, heißt es in der Studie.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Offenes Maul heißt: Ich bin friedlichFür die Untersuchung beobachteten die Forscherinnen und Forscher Tüpfelhyänen (Crocuta crocuta) in Tansania und Südafrika in freier Wildbahn beim Spielen. Wie auch bei anderen Säugetieren sei das entspannte offene Maul (auf Englisch: „relaxed open mouth“, kurz ROM) das häufigste Signal, um friedliche Absichten zu signalisieren.
Den Beobachtungen zufolge benutzen die Tiere das ROM häufig beim Eins-zu-Eins-Spiel, wenn direkter Blickkontakt herrscht. „Wenn mehrere Hyänen miteinander spielen und sie sich nicht sicher sein können, dass alle Teilnehmenden das entspannte ROM sehen, dann setzen sie zusätzliche Signale in Form von spielspezifischen Lautäußerungen ein, die von allen Teilnehmenden registriert und verstanden werden“, erklärte der Mitautor der Studie und Forscher am Leibniz-IZW, Oliver Höner. Bellen, kichern, knurren, quietschenDie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellten 13 verschiedene Lautäußerungen fest, von denen 5 den Angaben zufolge noch nie zuvor beschrieben wurden.
Sie hörten die Tiere unter anderem bellen, kichern, knurren, grunzen, leise quietschen, winseln, wimmern oder fauchen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





