
Techno-Pop von Floss: Prickelig in Pink - Album der Woche
Feministischer Techno-Pop von Floss Prickelig in Pink Hätten wir mit dem so sexpositiven wie feministischen Techno-Pop von Floss mehr Erfolg beim ESC? Ihr Debüt »b0dy c0un1« ist unser Album der Woche. Und: Die Playlist...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Feministischer Techno-Pop von Floss Prickelig in Pink Hätten wir mit dem so sexpositiven wie feministischen Techno-Pop von Floss mehr Erfolg beim ESC? Ihr Debüt »b0dy c0un1« ist unser Album der Woche. Und: Die Playlist mit zehn neuen Songs, die sich zu hören lohnen.
Von Andreas Borcholte 22. 31 Uhr aus DER SPIEGEL 22/2026 Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Künstlerin Floss: Stilbewusste Pop-Aktivistin Foto: Nikos Karpouzis Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde. »Und die Zahnseide nicht vergessen« ist so ein Satz beim dentalen Kontrolltermin, der einem regelmäßig einen Seufzer des Missmuts entlockt: Das Zwischenraumreinigungsriemchen, im Englischen »Floss« genannt, tut den Zähnen gut, nervt aber in der Anwendung.
Eine Künstlerin, die sich Floss nennt und ihre Musik als »angry feminist techno pop« bewirbt, mag daher mit diesem Namen und dieser widerborstigen Definition erst einmal abschrecken, zumal ein männliches Publikum. DER SPIEGEL 22/2026 Urlaub in der KriseDer Irankrieg macht Fernreisen unsicher und erhöht die Treibstoffkosten. Günstig in die Ferien: Geht das in diesem Sommer noch?
Lesen Sie unsere Titelgeschichte, weitere Hintergründe und Analysen im digitalen SPIEGEL. Zur Ausgabe Andreas Borcholtes Playlist Foto: Christian O. Bruch / laif Floss: Unfollow the LeaderLido Pimienta: TóxicaJorja Smith: What's Done Is DoneMurex: MassacreKlez.
Was Experten sagen
e: MelancholiaArab Strap: You You YouVince Staples: White FlagManuela: LulluxLucy Clearwater: What's MineHaylie Davis: Young ManBonus-Track:Eartheater: Paradise Rains Zur Spotify-Playlist Zur Apple-Music-Playlist Aber das nimmt die aus Braunschweig stammende Wahlberlinerin Florentine Sophie Schlüter wahrscheinlich gern in Kauf, ihr Kernklientel dürfte ohnehin zuvorderst aus Frauen bestehen. Der Künstlername Floss ergab sich wohl schlicht aus den Anfangsbuchstaben ihres bürgerlichen Namens und hat mit Mundhygiene wenig zu tun. Dabei ist ihr nun erscheinendes Debütalbum »b0dy c0un1« (lies: »Body Count«) durchaus eine Erfrischungskur, zumindest für die Ohren und die von generischem Charts-Pop geplagte Seele.
Schlüter ist gelernte Modedesignerin, arbeitete einst beim Popstar-Stylisten Jeremy Scott in Los Angeles und wurde danach kreative Assistentin von Jean-Charles de Castelbajac in Paris. Die Fashion-Ikone war es dann auch, die ihr einst riet, sich als Performerin zu versuchen, was sie seit 2019 mit wachsendem Szene-Erfolg tut. Die deutsche »Vogue« hatte Floss bereits 2023 auf dem Radar der aufregendsten jungen Musikerinnen, dem Modemagazin sagte sie damals, dass sie Pop-Art als Transportmittel für ihre Botschaft des weiblichen Empowerments nutze: »Ich betrachte mich als Feministin und Aktivistin.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




