
Tennis: Boris Becker unterstützt Profis im Streit über höhere Preisgelder
Tennis »Verdammt noch mal« – Becker unterstützt Profis im Streit über höheres Preisgeld Die Tennisprofis verlangen mehr Geld von den Grand-Slam-Organisatoren und bekommen kurz vor Beginn der French Open Zuspruch von...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Tennis »Verdammt noch mal« – Becker unterstützt Profis im Streit über höheres Preisgeld Die Tennisprofis verlangen mehr Geld von den Grand-Slam-Organisatoren und bekommen kurz vor Beginn der French Open Zuspruch von Boris Becker. Auch wenn der »normalsterbliche Mitbürger« das nicht verstehen werde, wie er selbst sagt. 07 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Boris Becker, im Mai 2026 in Mailand: »Die Grand Slams sind in der Pflicht« Foto: Claudio Furlan / AP Boris Becker hat im Prämienstreit der Tennisprofis mit den Organisatoren der Grand-Slam-Turniere klar Stellung bezogen. »Ich kann die Spieler verstehen, eine Tenniskarriere kann morgen vorbei sein«, sagte der dreimalige Wimbledon-Gewinner in einer Eurosport-Medienrunde: »Ja, verdammt noch mal, wenn ihr so viel Geld verdient, gebt es doch aus an Preisgeldern auch in den Anfangsrunden für Spieler, die das zum Überleben brauchen.
Die Einzelheiten
« Aus dem Spielerkreis hatte es deswegen zuletzt sogar Boykottdrohungen gegeben. Doch dazu kommt es bei den am Sonntag beginnenden French Open in Paris nicht. Die Profis wollen Medienberichten zufolge dennoch ein Zeichen des Protests setzen und die Pressekonferenzen vor Turnierstart nach 15 Minuten verlassen.
Darum geht es in dem ZoffHintergrund des Streits ist, dass die Spielerinnen und Spieler den Anteil an den steigenden Einnahmen, der derzeit zwischen 12 und 16 Prozent liegt, als zu gering erachten. Sie verlangen 22 Prozent. Begründung: Vor allem Profis aus der zweiten und dritten Reihe wäre damit enorm geholfen.
Tennisprofis reisen als Alleinunternehmer um die Welt, zahlen Trainer und Physiotherapeuten aus eigener Tasche. Nur wenige können sich das problemlos leisten. 61,7 Millionen Euro werden bei den diesjährigen French Open ausgeschüttet, das sind 9,5 Prozent mehr als im Vorjahr und sogar etwa 45 Prozent mehr als bei der Ausgabe 2019.
Was Experten sagen
Auch bei den drei anderen Grand-Slam-Turnieren in Melbourne, Wimbledon und New York steigen die Summen regelmäßig. »Der normalsterbliche, arbeitende Mitbürger wird das nicht verstehen«, meinte Becker: »Die Spieler kommen rüber, als wären sie geldgierig. « Das sei aber nicht richtig.
Er sehe klar »die Grand Slams in der Pflicht«, den Spielern entgegenzukommen, damit die Situation nicht eskaliert. Bild vergrößern Aryna Sabalenka: »Irgendwann werden wir das boykottieren« Foto: Baptiste Autissier / PsnewZ / IMAGO Die Weltranglistenersten als Wortführer»Ich glaube, irgendwann werden wir das boykottieren«, hatte die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka aus Belarus gesagt. Und auch Italiens Tennisstar Jannik Sinner zählt zu den Wortführern in diesem Konflikt.
»Es geht mehr um den Respekt«, erklärte der große Turnierfavorit für die French Open: »Ich denke, wir geben mehr als das, was wir zurückbekommen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




