
Trotz Gerüchten: Sebastian Kurz mag „nicht mehr in die Politik“
Trotz Gerüchten : Sebastian Kurz mag „nicht mehr in die Politik“ Von Alexander Haneke, Wien 17.07.2026, 12:13Lesezeit: 3 Min. Österreichs früherer Bundeskanzler Sebastian Kurz bei einer Pressekonferenz in Wien im Mai...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Trotz Gerüchten : Sebastian Kurz mag „nicht mehr in die Politik“ Von Alexander Haneke, Wien 17. 2026, 12:13Lesezeit: 3 Min. Österreichs früherer Bundeskanzler Sebastian Kurz bei einer Pressekonferenz in Wien im Mai 2025ReutersIn Wien hatte die Gerüchteküche immer heftiger gebrodelt: Arbeitet der frühere Kanzler an seinem politischen Comeback?
Der meldet sich nun selbst aus New York. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Österreichs früherer Bundeskanzler Sebastian Kurz hat Gerüchte dementiert, er plane eine Rückkehr in die Politik. In einer über Facebook und Instagram verbreiteten Botschaft schrieb der 39 Jahre alte Unternehmer unter einem Bild, das ihn telefonierend in einer New Yorker Straße zeigt, er wolle das wiederholen, was er schon oft gesagt habe und was „im Gegensatz zu den Spekulationen“ die Realität sei: „Meine Zeit in der Politik habe ich sehr genossen, aber ich möchte nicht mehr in die Politik einsteigen.
Die Einzelheiten
“ Externer Inhalt von Instagram Um externe Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Zustimmung nötig. Dabei können personenbezogene Daten von Drittplattformen (ggf. USA) verarbeitet werden.
Weitere Informationen . Externe Inhalte aktivieren Kurz blickt trotz seines noch jungen Alters bereits auf eine beachtliche Karriere zurück. 2013 wurde er mit 27 Jahren österreichischer Außenminister, übernahm 2017 die Führung der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und führte sie in vorgezogene Wahlen, in denen er das Kanzleramt nach fast elf Jahren für die Konservativen zurückholte.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Verfahren gegen Kurz laufen weiterSeine Koalition mit der rechten FPÖ endete schon im Mai 2019 im Zuge der sogenannten Ibiza-Affäre. Nach dem Intermezzo einer Expertenregierung gewann Kurz auch die nächste vorgezogene Nationalratswahl und bildete 2020 eine Koalition mit den Grünen.
Was Experten sagen
Im Oktober 2021 trat Kurz jedoch im Zuge der „Inseratenaffäre“ zurück. Hintergrund ist ein Verfahren der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), die ihm vorwirft, in der Frühphase seiner politischen Laufbahn positive Medienberichterstattung durch Inserate erkauft zu haben, die mit öffentlichen Geldern finanziert wurden. Die Ermittlungen laufen bis heute, haben aber noch zu keiner Anklage geführt.
In einem weiteren Verfahren wurde Kurz nach einer ersten Verurteilung wegen Falschaussage schließlich rechtskräftig freigesprochen. Als Investor erfolgreichNach seinem Rückzug aus der Politik hatte Kurz zunächst für eine Investmentgesellschaft des deutschstämmigen Paypal-Gründers Peter Thiel gearbeitet, der immer wieder für seine rechtslibertären Ansichten kritisiert wird. 2022 gründete Kurz mit dem israelischen Investor Shalev Hulio „Dream Security“, ein Unternehmen, das Lösungen zum Schutz vor Cyberangriffen vor allem für Regierungen oder die Betreiber kritischer Infrastruktur anbietet.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




