
Tschechien: Tausende protestieren gegen geplante Abschaffung der Rundfunkgebühren
Geplante Abschaffung der Rundfunkgebühren Tausende protestieren in Tschechien für öffentlich-rechtliche Medien Die tschechische Regierung stößt mit ihren Plänen zur Abschaffung der Rundfunkgebühren auf Protest. Am...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Geplante Abschaffung der Rundfunkgebühren Tausende protestieren in Tschechien für öffentlich-rechtliche Medien Die tschechische Regierung stößt mit ihren Plänen zur Abschaffung der Rundfunkgebühren auf Protest. Am Montag reagierten Beschäftigte mit einem Warnstreik. Moderatoren traten demonstrativ in Trauerkleidung vor die Kamera.
05 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Kundgebung in Prag: Kritiker sehen in den Einsparplänen einen Angriff auf die Unabhängigkeit der öffentlich-rechtlichen Medien Foto: Milan Bures / EPA aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten In Tschechien dauern die Proteste gegen die Einsparpläne der Regierung beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk an. Mit einem eintägigen Warnstreik haben Tausende Beschäftigte gegen die geplante Abschaffung der Rundfunkgebühren protestiert. Zahlreiche Sendungen wie die Nachrichten begannen am Montag im Fernsehen jeweils mit einer einminütigen Verspätung.
Viele Moderatoren trugen demonstrativ schwarze Trauerkleidung. Auf den Onlineseite, in den sozialen Medien und im Videotext hatte das Angebot einen geringeren Umfang als üblich. Im Laufe des Tages waren Protesthappenings geplant.
Was Experten sagen
Ansonsten hielten sich die Auswirkungen zunächst in Grenzen. Das rechte Kabinett hatte vor einer Woche die Abschaffung der Rundfunkgebühren beschlossen. Das Parlament muss dem noch zustimmen.
Die öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehsender sollen künftig direkt aus dem staatlichen Haushalt finanziert werden. Sie sollen zudem deutlich weniger Geld erhalten als bisher. Ministerpräsident Andrej Babiš hatte zuvor erklärt, es gebe hinreichend Sparpotenzial bei den Sendern.
Politische Einflussnahme werde es keine geben, versprach er. Sorge vor Angriff auf Unabhängigkeit der MedienKritiker sehen in dem Schritt allerdings einen Angriff auf die Unabhängigkeit der öffentlich-rechtlichen Medien. Der rechte Kulturminister Oto Klempir warf den streikenden Beschäftigten hingegen vor, es gehe ihnen nicht um Werte, sondern nur ums Geld.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





