
TU Berlin: Brandschutzkontrollen »so gut wie gar nicht« durchgeführt – Personalmangel
Abgeriegeltes Hauptgebäude der TU Berlin Brandschutzkontrollen »so gut wie gar nicht« durchgeführt Hätte man die Missstände beim Brandschutz im gesperrten Hauptgebäude der TU Berlin früher erkennen können? Der...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Abgeriegeltes Hauptgebäude der TU Berlin Brandschutzkontrollen »so gut wie gar nicht« durchgeführt Hätte man die Missstände beim Brandschutz im gesperrten Hauptgebäude der TU Berlin früher erkennen können? Der zuständige Bezirksstadtrat räumt Fehler ein – wegen Personalmangels. 13 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Absperrung am Eingang zur TU Berlin Foto: Stefan Boness / Ipon Der Brandschutz in öffentlichen Gebäuden, etwa Gaststätten, Krankenhäusern und Hochschulen, soll von Behörden regelmäßig überprüft werden. Im Fall der Technischen Universität (TU) in Berlin lief das aber anders: Der Charlottenburger Bezirksstadtrat Christoph Brzezinski räumte im Zuge der Debatte über die Schließung des Hauptgebäudes der TU Fehler ein.
Die Einzelheiten
Einige Zeit seien behördlich angeordnete Brandschutzkontrollen, sogenannte Brandsicherheitsschauen, in dem Bezirk wegen Personalmangels »so gut wie gar nicht« durchgeführt worden. Seit einigen Jahren sei das wieder anders, aber: »Wir haben uns dabei zugegebenermaßen dann vor allem auch auf privat betriebene Einrichtungen konzentriert«, sagte der CDU-Politiker vor wenigen Tagen in einer Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf. In Berlin ist das Hauptgebäude der TU seit 9.
Mai aus Sicherheitsgründen komplett dicht. Als Hauptgrund gelten erhebliche Mängel beim Brandschutz und bei Brandmeldeanlagen. (Lesen Sie hier mehr dazu: »Diese Universität ist eine Bruchbude«.
) Öffentliche Bauten bei Kontrollen vernachlässigtDer zuständige Bezirksstadtrat argumentierte in einer Sitzung , man sei davon ausgegangen, dass die öffentlich betriebenen Einrichtungen des Landes Berlins mit höherer Wahrscheinlichkeit »von alleine« den Vorschriften entsprächen. »Da muss man im Nachhinein sagen, das war offenbar eine Fehlannahme. « Wegen der Sperrung müssen nach Angaben der TU rund 350 Lehrveranstaltungen pro Woche in andere Räume verlegt werden oder digital stattfinden.
Was Experten sagen
Wann das Hauptgebäude wieder öffnet, ist derzeit unklar. Mehr zum Thema Sperrung des Hauptgebäudes der TU Berlin: »Diese Universität ist eine Bruchbude« Von Lukas Hildebrand Investitionen in Infrastruktur: So versickert das Geld aus dem 500-Milliarden-Topf Von David Böcking und Alexander Preker Aus für mehr Bafög? : Das fatale Sparen an den Studierenden Ein Kommentar von Franca Quecke Dass es an der TU Berlin baulich einiges zu tun gibt, war den Behörden indes grundsätzlich durchaus bewusst.
»Es ist ehrlicherweise allen, die mit der TU Berlin zu tun haben, seit vielen Jahren bekannt, dass es dort einen ganz erheblichen Sanierungs- und Investitionsrückstau gibt«, sagte Brzezinski, der für die Bereiche Stadtentwicklung, Liegenschaften und IT zuständig ist. Auch die Bauaufsicht habe davon gewusst.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





