
Türkei: Erdoğan schließt erneut Bilgi-Universität – Studierende protestieren
Angebliches Problem mit dem Bildungsniveau Türkische Studierende protestieren gegen Uni-Schließung Präsident Recep Tayyip Erdoğan macht erneut die liberale Bilgi-Universität in Istanbul dicht – doch die Studierenden...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Angebliches Problem mit dem Bildungsniveau Türkische Studierende protestieren gegen Uni-Schließung Präsident Recep Tayyip Erdoğan macht erneut die liberale Bilgi-Universität in Istanbul dicht – doch die Studierenden wehren sich. Hunderte von ihnen demonstrieren, Dutzende besetzten das Gebäude. 09 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Protestierende am Campus der Bilgi-Universität in Istanbul Foto: lker Eray - Depo Photos / Depo Photos / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Hunderte türkische Studenten haben am Sonntag in Istanbul gegen die von Präsident Recep Tayyip Erdoğan verfügte Schließung ihrer Universität protestiert.
Die als liberal geltende private Bilgi-Hochschule war am Freitag, einen Monat vor den für Juni geplanten Examensprüfungen, geschlossen worden. »Polizei hau ab, der Campus gehört uns«, skandierten die Demonstranten, einige Teilnehmer waren Agenturinformationen zufolge in Tränen aufgelöst. Dutzende Studierende hatten die Universität seit der Schließung am Freitag besetzt.
Nach den Worten einer Teilnehmerin wurden sie am Sonntag von Polizisten an Händen und Füßen gepackt und aus dem Gebäude geworfen, eine Studentin erlitt dabei einen Nasenbeinbruch. Angeblich »unzureichendes« BildungsniveauDie von Erdoğan verfügte Schließung der renommierten Bilgi-Universität war mit einem angeblich »unzureichenden« Bildungsniveau der Einrichtung begründet worden. Wie aus einem am Freitag im Amtsblatt veröffentlichten Dekret hervorgeht, wurde der liberal ausgerichteten Bilgi-Universität mit mehr als 20.
Was Experten sagen
000 Studierenden die Betriebsgenehmigung entzogen. Die 1996 gegründete Universität nahm auch seit Längerem am Erasmus-Austauschprogramm der EU teil. »Diese Universität kann nicht über Nacht geschlossen werden.
Wir haben zu hart für die Zulassung gearbeitet«, klagte Haluk Yerger vom Studierendenausschuss gegenüber der Nachrichtenagentur . Gleichzeitig machte die Universität zuletzt auch negative Schlagzeilen: Vorwürfe rund um Geldwäsche und Steuerbetrug sorgten dafür, dass die Institution seit einem Jahr von einem gerichtlich bestellten Verwalter geleitet werden musste.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





