
Türkische Rüstungsindustrie: Erdoğans Revolverpolitik
Türkische Rüstungsindustrie : Erdoğans Revolverpolitik Ein Kommentar von Andreas Mihm 11.07.2026, 11:25Lesezeit: 3 Min. Recep Tayyip Erdoğan ist der Präsident der Türkie.AP Photo/Emrah GurelDie türkische Wirtschaft...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Türkische Rüstungsindustrie : Erdoğans Revolverpolitik Ein Kommentar von Andreas Mihm 11. 2026, 11:25Lesezeit: 3 Min. Recep Tayyip Erdoğan ist der Präsident der Türkie.
AP Photo/Emrah GurelDie türkische Wirtschaft leidet. Die Inflation ist hoch, die Geldpolitik ist restriktiv. Nur die Verteidigungsindustrie boomt.
Die Einzelheiten
Das ist auch Erdoğans Werk. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Mit einem Waffenbasar begann der NATO-Gipfel in Ankara, mit einem Revolver Sarsilmaz SR 38 als Gastgeschenk für jeden der Staats- und Regierungschefs endete er. Die Botschaft des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan war klar: Sein Land ist nicht nur ein wichtiger geopolitischer Eckstein und Truppensteller des Bündnisses, es kann sich auch auf seine wachsende Rüstungsindustrie verlassen.
„Was immer Sie brauchen, wir liefern in weniger als zwei Jahren“, tönt es aus deren Führungsetagen. Die türkischen Waffenbauer haben in den beinahe zwei Dutzend Jahren unter Erdoğans Regentschaft einen bemerkenswerten Aufschwung hingelegt. Einst aus ein paar Dutzend Betrieben bestehend, ist die Branche heute mit 3500 Unternehmen und mehr als 100.
000 Beschäftigten ein Wirtschaftsfaktor. Ihr Anteil am Export von 273 Milliarden Dollar beträgt zwar nur elf Milliarden Dollar. Das sollte aber nicht missinterpretiert werden.
Was Experten sagen
Die Wachstumsraten sind mit 40 Prozent enorm, und ihre technologischen Sprünge helfen anderen Branchen. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Am Anfang stand ein RüstungsboykottDer Erfolg speist sich aus mehreren Quellen.
Am Anfang standen, beginnend vor 50 Jahren, Versuche westlicher Staaten, die Türkei mit Rüstungsboykotten auf einen ihnen genehmen politischen Weg zu zwingen. Da Einknicken für Ankara nicht infrage kam, blieb nur der Weg zur rüstungspolitischen Autonomie. Dafür orchestrierte die Regierung Entwicklungsprogramme, koordinierte die Produktion der vielfach staatseigenen Konzerne.
Daneben baute sie Fachhochschulen und Innovationszentren, sorgte für eine technisch gut ausgebildete Industriearbeiterschaft. Das kommt heute, in Zeiten allgemeiner wirtschaftlicher Flaute, der Rüstungsindustrie zugute. Erdoğan will die weltweit steigende Nachfrage wirtschaftspolitisch nutzen und sein Land auf der Liste der größten Waffenexporteure von Rang elf ein wenig nach vorn bugsieren.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





