
Übernahme: Merck kauft für 9,9 Milliarden Euro Laborausrüster in Amerika
Übernahme : Merck kauft für 9,9 Milliarden Euro Laborausrüster in Amerika 25.06.2026, 16:25Lesezeit: 3 Min. Laborarbeit: Eine Biologie-Laborantin entnimmt in einem Labor des Darmstädter Pharma- und Technologiekonzerns...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Übernahme : Merck kauft für 9,9 Milliarden Euro Laborausrüster in Amerika 25. 2026, 16:25Lesezeit: 3 Min. Laborarbeit: Eine Biologie-Laborantin entnimmt in einem Labor des Darmstädter Pharma- und Technologiekonzerns Merck eine gefriergetrocknete Probe.
dpaDer deutsche Pharmakonzern zieht unter seinem neuen Chef die nächste große Übernahme durch. Sie soll das Geschäft mit Labor-Kunden voranbringen. Der Kurs der Aktie zieht an.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der Pharma- und Technologiekonzern Merck baut sein Life-Science-Geschäft aus und übernimmt den US-Laborausrüster Bio-Techne für umgerechnet 9,9 Milliarden Euro. „Merck kauft sich hier Innovationskraft ein“, betonte Life-Science-Chef Jean-Charles Wirth am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. Für 73 Dollar je Aktie in bar stärkt Merck seinen Zugang zu wachstumsstarken Märkten wie der Zell- und Gentherapie sowie der Präzisionsdiagnostik.
Der Kaufpreis, der einem Unternehmenswert von 11,3 Milliarden Dollar entspricht, beinhaltet einen Aufschlag von 24 Prozent auf den Schlusskurs vom Mittwoch. Die Übernahme soll Ende 2026 oder Anfang 2027 abgeschlossen werden. Bio-Techne-Aktien sprangen im vorbörslichen Handel an der Wall Street um fast 22 Prozent in die Höhe.
Die Papiere von Merck stiegen vorübergehend um 1,7 Prozent auf ein Jahreshoch von 142,55 Euro. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Eine gut gefüllte PipelineMit dem Zukauf will Merck sein Angebot an Forschungsmaterialien und Analysetechnologien erweitern.
Was Experten sagen
Bio-Techne bringe mit 6000 Proteinen und 425. 000 Antikörpern nicht nur eine enorme Größenordnung mit, sondern biete neben Verbrauchsmaterialien auch Instrumente und Dienstleistungen an. In Kombination mit dem bestehenden Merck-Portfolio entstehe daraus ein erheblicher Mehrwert für die Kunden, sagte Wirth.
Das in Minneapolis ansässige Unternehmen beschäftigt etwa 3000 Mitarbeiter an 34 Standorten in aller Welt. Darunter sind 15 Produktionsstätten in Nordamerika, Europa und Asien. Zuletzt erzielte Bio-Techne einen Umsatz von mehr als 1,2 Milliarden Dollar.
Merck setzte 2025 21,1 Milliarden Euro um. Davon entfielen 42 Prozent auf das Life-Science-Geschäft, das Produkte für die Pharmaforschung und Arzneimittelherstellung anbietet. Der Merck-Chef: Kai BeckmanndpaDie Übernahme markiert den ersten großen strategischen Schritt des neuen Merck-Chefs Kai Beckmann.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





