
Ukraine: Europäer planen Treffen mit Selenskyj nach Angebot an Putin
Krieg in der Ukraine Europäer planen Treffen mit Selenskyj nach Verhandlungsangebot an Putin Selenskyj hat Putin direkte Gespräche angeboten. Darüber wollen die Europäer zeitnah mit dem ukrainischen Präsidenten...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Krieg in der Ukraine Europäer planen Treffen mit Selenskyj nach Verhandlungsangebot an Putin Selenskyj hat Putin direkte Gespräche angeboten. Darüber wollen die Europäer zeitnah mit dem ukrainischen Präsidenten sprechen. Die Bundesregierung unterstützt dessen Vorstoß.
26 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Wolodymyr Selenskyj Foto: Danylo Antoniuk / Anadolu Agency / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Nach dem Angebot des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj für direkte Friedensgespräche mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin soll es in den kommenden Tagen ein Treffen führender europäischer Politiker mit Selenskyj geben. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagte am Rande eines EU-Westbalkan-Gipfels in Montenegro, es gebe eine enge Abstimmung zwischen Frankreich, Großbritannien und Deutschland. In einigen Tagen werde man sich mit Selenskyj sehen.
Bundeskanzler Merz, Großbritanniens Premier Keir Starmer und Macron hatten sich zuletzt vor rund zwei Wochen in einer Videokonferenz ausgetauscht. Zu Selenskyjs Brief an Putin sagte Macron: »Ich glaube, dass es heute die Ukraine und Russland sind, die sowohl einen Waffenstillstand als auch einen Friedensplan ausarbeiten können. « Die Europäer könnten dabei helfen, da sie mit großem Abstand die wichtigsten Unterstützer der Ukraine seien.
Was Experten sagen
Zudem seien es die Europäer, die zu einem bestimmten Zeitpunkt bei den Gesprächen über einen Friedensplan mit am Tisch sitzen müssten, weil es dabei angesichts der geografischen Lage um eine Friedens- und Sicherheitsarchitektur für Europa gehe. »Deshalb halte ich das für eine gute Initiative«, sagte er. Bundesregierung begrüßt Selenskyjs VorschlagSelenskyj hatte Putin am Donnerstag in einem offenen Brief direkte Friedensgespräche angeboten.
Als Antwort erneuerte der Kreml bislang nur sein Angebot für Verhandlungen in Moskau und die Forderung nach einer vollständigen Kontrolle der ukrainischen Donbass-Region als Voraussetzung für einen Frieden. Solche Vorschläge hatte Selenskyj schon mehrfach abgelehnt. Die Bundesregierung hat das Verhandlungsangebot des ukrainischen Präsidenten an Russland begrüßt.
»Wir teilen zudem die Ansicht von Präsident Selenskyj, dass an Gesprächen mit Russland auch Vertreter Europas und der Vereinigten Staaten beteiligt werden sollen«, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille in Berlin. Mehr zum Thema Rede in Sankt Petersburg: Selenskyj macht ein Angebot – wie reagiert Putin?
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





