
Ungarn: Péter Magyar schränkt Zuzug von Gastarbeitern ein
Regelung von Orbán aufgehoben Magyar schränkt Zuzug von Gastarbeitern nach Ungarn ein Ungarn will künftig weniger Gastarbeiter ins Land lassen. Der neue Premierminister Péter Magyar hebt damit ein Gesetz seines...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Regelung von Orbán aufgehoben Magyar schränkt Zuzug von Gastarbeitern nach Ungarn ein Ungarn will künftig weniger Gastarbeiter ins Land lassen. Der neue Premierminister Péter Magyar hebt damit ein Gesetz seines Vorgängers Orbán auf – und erfüllt eines seiner Wahlversprechen. 40 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ungarns Ministerpräsident Péter Magyar Foto: Attila Kisbenedek / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Ungarns neue Regierung unter Premierminister Péter Magyar hat die Regelungen für Gastarbeiter deutlich verschärft.
Neue Aufenthaltsgenehmigungen unter der Gastarbeiter-Regelung der Vorgängerregierung von Viktor Orbán würden mit sofortiger Wirkung nicht mehr erteilt, heißt es in der Regierungsverordnung. Bestehende Aufenthaltsgenehmigungen sollen bis zu ihrem Ablauf gültig bleiben. Die Verordnung lässt offen, ob ablaufende Genehmigungen verlängert werden können.
Sie bedeutet kein vollständiges Ende für die Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen an Nicht-EU-Bürger. Vielmehr bezieht sich der Stopp auf die vereinfachte Gastarbeiter-Regelung der Orbán-Regierung. Diese ermöglichte die relativ reibungslose Rekrutierung von Arbeitskräften außerhalb der EU über Vermittlungsagenturen, die von Orbán-nahen Geschäftsleuten kontrolliert werden.
Was Experten sagen
Die Einschränkung des Zuzugs von Gastarbeitern war ein Versprechen in Magyars Wahlkampf. Er begründete das damit, dass mehr Ungarn in Jobs kommen und die Unternehmen davon abgehalten werden sollten, die Löhne durch die Beschäftigung von Arbeitsmigranten zu drücken. Industrie- und Arbeitgeberverbände weisen wiederum darauf hin, dass in Ungarn in vielen Branchen Arbeitskräftemangel herrsche.
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In Ungarn sind Schätzungen zufolge rund 90. 000 Arbeitnehmer aus Nicht-EU-Ländern beschäftigt, das sind rund zwei Prozent der in Ungarn beschäftigten Menschen. Sie sind vorwiegend in der Akkumulator- und Kfz-Industrie, am Bau, als Saisonarbeiter in der Landwirtschaft und bei Lieferdiensten tätig.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





