
Ungarns neuer Premier Péter Maygar will Ukraines Präsidenten Selenskyj treffen
Besuch in Berlin Ungarns neuer Premier Magyar will nächste Woche Selenskyj treffen Unter Premier Orban war Ungarn der große Bremser und Verhinderer in der EU, wenn es um Hilfe für die von Russland überfallene Ukraine...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Besuch in Berlin Ungarns neuer Premier Magyar will nächste Woche Selenskyj treffen Unter Premier Orban war Ungarn der große Bremser und Verhinderer in der EU, wenn es um Hilfe für die von Russland überfallene Ukraine ging. Sein Nachfolger Péter Magyar setzt ein anderes Zeichen, stellt aber auch Bedingungen. 24 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen. Weitere Infos SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Der ungarische Ministerpräsident Péter Magyar in Berlin Foto: Tobias Schwarz / Der ungarische Ministerpräsident Péter Magyar ist bereit, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Anfang nächster Woche zu treffen, sofern die technischen Verhandlungen über die Rechte der ungarischen Minderheit noch in dieser Woche abgeschlossen werden, sagte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz.
Die Einzelheiten
Er sei »optimistisch«, dass die Frage der Minderheitenrechte gelöst werden könne und damit ein neues Kapitel in den Beziehungen zwischen der Ukraine und Ungarn aufgeschlagen werde, so Magyar. Er bezeichnete Deutschland als wichtigen Partner. Bei seinem Antrittsbesuch in Berlin verwies er auf die lange gemeinsame Geschichte beider Länder.
Kanzler Merz forderte seinerseits, dass die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine beginnen sollen. »Wir verstehen, dass Budapest zunächst bilaterale Fragen klären will, wie etwa die Rechte der ungarischen Minderheit in der Ukraine«, sagte Merz. »Das darf aber nicht zu Lasten der europäischen Unterstützung gehen und uns nicht von dem Ziel abbringen, die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine jetzt auch mit dem ersten Kapitel förmlich zu eröffnen«, fügte er hinzu.
Vor dem Treffen mit Merz war Magyar in Berlin mit militärischen Ehren empfangen worden. Der ungarische Politiker hatte Anfang Mai den Rechtspopulisten Viktor Orbán als Ministerpräsident abgelöst. Er hat Maßnahmen gegen Korruption und für Rechtsstaatlichkeit auf den Weg gebracht.
Die EU-Kommission kündigte in der Folge an, 16 Milliarden Euro an blockierten Fördergeldern für Budapest freizugeben.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





