
Unwetter und Hitzerekorde: Wo es am Sonntag heftig wird
Extremwetter Unwetter und Hitzerekorde – wo es am Sonntag heftig wird Das Sommerwetter zeigt sich von seiner unangenehmen Seite: Neben extremer Hitze soll es auch zu starken Unwettern kommen. Besonders gefährlich sind...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Extremwetter Unwetter und Hitzerekorde – wo es am Sonntag heftig wird Das Sommerwetter zeigt sich von seiner unangenehmen Seite: Neben extremer Hitze soll es auch zu starken Unwettern kommen. Besonders gefährlich sind überraschend auftretende Gewitter. 00 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Blitzeinschlag nahe Hannover: Gewitterschwerpunkt zieht nach Osten Foto: Julian Stratenschulte / dpa / picture alliance Während am frühen Sonntagmorgen bereits über den Westen Deutschlands heftige Gewitter gezogen sind, müssen sich nun andere Gegenden auf Unwetter gefasst machen. Laut der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist insbesondere Ostdeutschland betroffen.
Die Einzelheiten
Bis zum Mittag liegt der Gewitterschwerpunkt demnach in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Teilweise liege das an einer Gewitterfront, die aus Niedersachsen kommend im Tagesverlauf nach Osten zieht. Gleichzeitig würden aber auch stetig neue Gewitter entstehen, etwa über dem Thüringer Wald.
Verantwortlich dafür ist schwüle, heiße Luft. »Die Luftmasse birgt heute das Potenzial, dass örtlich wirklich kräftige Gewitter sich noch entwickeln können, die in den Unwetterbereich gehen«, erklärt ein Sprecher des DWD in Leipzig. Verbreitet liegen die Temperatur-Höchstwerte heute laut Prognose erneut über der 30-Grad-Marke.
Dies sorge zusammen mit hoher Luftfeuchte für reichlich Gewitterpotenzial, so der Experte. Unwetterschwerpunkt über Brandenburg und Ostsachsen»Ab dem Nachmittag und Abend verlagern sich die Gewitter eher über Ostthüringen, das östliche Sachsen-Anhalt weiter nach Brandenburg und Sachsen«, erklärt der DWD-Sprecher. Den Schwerpunkt für Gewitter bis zu schweren Unwettern werden dabei nach aktuellen Prognosen heute das südliche Brandenburg und Ostsachsen bilden.
Was Experten sagen
Dort seien »zumindest unwetterartige Gewitter zu erwarten«. Teilweise könne auch die höchste Warnstufe erreicht werden. In dem Fall gelte unmittelbare Gefahr für Leib und Leben, neben Blitzeinschlägen kann es zu extrem heftigem Starkregen und Hagelschlag verbunden mit Orkanböen.
Ein Blick auf die Wetter-App am Morgen reicht nicht aus, um sich zu schützen. »Vor allem die ortsgenaue Vorhersage sommerlicher Wärmegewitter ist extrem schwierig«, heißt es vom DWD. Denn solche Gewitter entstünden oft innerhalb weniger Minuten.
Wer vom Unwetter überrascht wird, soll nach Empfehlung der Experten Abstand von Bäumen, Masten und Gewässern halten und darauf achten, nicht der höchste Punkt in der Umgebung zu sein. Wer in Gruppen unterwegs ist, sollte deutlichen Abstand zueinander halten, mindestens einen Meter. Bei einem Blitzeinschlag während eines Sportfestes wurden in Rastatt in der Nacht zum Samstag neun Menschen verletzt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





