
US-Migration: Tod von Haitianerin nach ICE-Entlassung als Tötung eingestuft
US-Migrationspolitik Tod von Haitianerin nach ICE-Entlassung als Tötung eingestuft Daphy Michel war psychisch krank, sprach kaum Englisch – und wurde im Februar in Pittsburgh auf der Straße zurückgelassen. Drei Tage...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: US-Migrationspolitik Tod von Haitianerin nach ICE-Entlassung als Tötung eingestuft Daphy Michel war psychisch krank, sprach kaum Englisch – und wurde im Februar in Pittsburgh auf der Straße zurückgelassen. Drei Tage später starb sie an Unterkühlung. 09 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Daphy Michel: Rechtsmediziner stufen die 31-Jährige als schutzbedürftige Person ein Foto: Michel Family / AP aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Daphy Michel wurde am 2.
März am Boden einer Bushaltestelle in Pittsburgh gefunden und ins Krankenhaus gebracht. Wenig später war sie tot, drei Tage nach ihrer Entlassung aus Bundesgewahrsam. Die Rechtsmedizin in Allegheny County stellte als Todesursache Unterkühlung fest und stufte den Fall als Tötungsdelikt ein.
Der Tod sei durch das Handeln Dritter verursacht worden, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme. Der Befund sei aber keine strafrechtliche Beurteilung. Ein Anwalt, der ihre Familie vertritt, sagte, er erwarte, dass ihre Angehörigen die US-Einwanderungsbehörde ICE im Zusammenhang mit ihrem Tod verklagen werden.
Was Experten sagen
Michel war laut dem Anwalt der Familie eine gebürtige Haitianerin, die in den USA Asyl suchte, nachdem sie 2022 an der südlichen Grenze eingereist war. Aufgrund ihrer Situation sei ihr ein vorübergehender Schutzstatus zugesprochen worden. Zwei Wochen nach ihrem Tod hätte es eine Anhörung ihres Falls geben sollen.
Die Rechtsmediziner stufen Michel als schutzbedürftige Person ein, die zum Zeitpunkt ihrer Entlassung aus ICE-Gewahrsam am 27. Februar an »schweren psychischen Problemen« gelitten habe. Außerdem habe sie »erhebliche Verständigungsprobleme« gehabt.
Michel war im vergangenen Sommer festgenommen worden, weil sie aufgrund ihrer Erkrankung imaginäre Menschen anschrie. Sie verbrachte sechs Monate im Gefängnis von Washington County, wo sie mehreren psychiatrischen Untersuchungen unterzogen wurde. Ein Richter sah schließlich keine Grundlage für eine Anklage.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





