
Verkehrsbranche sucht Zehntausende neue Bus- und Bahnfahrer
Verkehrsbranche sucht Zehntausende neue Bus- und Bahnfahrer Zehntausende Bus- und Bahnfahrer gehen in den kommenden Jahren in den Ruhestand. Die Lücken zu füllen, ist für die Verkehrsbranche ein Kraftakt. vorlesen...
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Ein bedeutender Fortschritt prägt den KI-Sektor: Verkehrsbranche sucht Zehntausende neue Bus- und Bahnfahrer Zehntausende Bus- und Bahnfahrer gehen in den kommenden Jahren in den Ruhestand. Die Lücken zu füllen, ist für die Verkehrsbranche ein Kraftakt. vorlesen Druckansicht (Bild: Daimler Truck AG) 07:15 Uhr Lesezeit: 4 Min.
Autos Von dpa Anzeige Inhaltsverzeichnis Verkehrsbranche sucht Zehntausende neue Bus- und Bahnfahrer Viele Fahrer vor dem Ruhestand BVG weiter mit geringerem Bus-Angebot Jüngere Generation will mehr Flexibilität Zunehmende Engpässe in Bauberufen drohen Was den Fahrermangel angeht, können die Verkehrsunternehmen und ihre Fahrgäste derzeit etwas durchatmen. Doch in den kommenden Jahren dürfte sich das Problem wieder verschärfen. Weil derzeit in vielen Branchen aus konjunkturellen Gründen in großem Umfang Arbeitsplätze abgebaut würden, könnten die Unternehmen derzeit viele neue Fahrer als Quereinsteiger einstellen, sagt Ingo Wortmann, der Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).
Technische Details
Weiterlesen nach der Anzeige Die Verkehrsunternehmen bekämen ihren Personalbedarf derzeit daher vielfach gedeckt, betont er. Doch das sei nur eine Atempause. Die Herausforderungen durch den demografischen Wandel blieben hoch.
Laut ifo Institut klagten zuletzt nur noch 22,7 Prozent der Unternehmen über fehlende Fachkräfte. Das ist der niedrigste Wert seit fünf Jahren. Experten warnen jedoch, dass strukturelle Probleme durch den demografischen Wandel bestehen bleiben.
Viele Fahrer vor dem Ruhestand 40 Prozent der Bus- und Straßenbahnfahrer sind mindestens 55 Jahre alt, wie eine Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (Kofa) am arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. 000 scheiden bis 2041 aus dem Arbeitsmarkt aus. Diese geburtenstarken Babyboomer-Jahrgänge, die nun nach und nach in Ruhestand gehen, seien deutlich größer als die nachrückenden Generationen.
Branchenfolgen
Der Jahrgang 1964 sei etwa doppelt so groß wie der 2024. Bereits heute gebe es im ÖPNV personalbedingte Ausfälle und Fahrplananpassungen, sagte Kofa-Studienautor Jurek Tiedemann. „Wenn viele Fahrer in Rente gehen und nicht genügend Personal nachkommt, könnten solche Einschränkungen häufiger werden.
“ Dadurch würde die Mobilitätswende ausgebremst. VDV-Präsident Wortmann hatte zuletzt darauf hingewiesen, dass trotz steigender Fahrgastzahlen beim Deutschland-Ticket Angebotskürzungen drohen, wenn der wirtschaftliche Druck auf die Verkehrsunternehmen weiter zunimmt. BVG weiter mit geringerem Bus-Angebot Prominentes Beispiel waren vor einigen Jahren die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).
Aufgrund des Fahrermangels dünnte das Unternehmen einige Buslinien aus. Zuletzt gelang es der BVG zwar ebenfalls, den Personalbedarf zu decken. Doch das Angebot konnte Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen bisher nicht wieder aufstocken „Das Phänomen ist ein branchen- und damit bundesweites“, sagte VDV-Präsident Wortmann.
Die Entwicklung dürfte den Wettbewerb im KI-Bereich weiter anheizen.





