
Verteidigung mit KI: Helsing ist jetzt Europas teuerstes Rüstungs-Start-up
Verteidigung mit KI : Helsing ist jetzt Europas teuerstes Rüstungs-Start-up Von Markus Frühauf 13.07.2026, 13:44Lesezeit: 4 Min. HX-2-Kampfdrohnen von Helsing auf der Berliner Luft- und RaumfahrtmesseGettyDas Münchner...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Verteidigung mit KI : Helsing ist jetzt Europas teuerstes Rüstungs-Start-up Von Markus Frühauf 13. 2026, 13:44Lesezeit: 4 Min. HX-2-Kampfdrohnen von Helsing auf der Berliner Luft- und RaumfahrtmesseGettyDas Münchner Unternehmen sammelt 1,8 Milliarden Dollar ein und wird nun mit 18 Milliarden Dollar bewertet.
Erstmals beteiligen sich Wall-Street-Banken. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Das auf Rüstungssoftware spezialisierte Start-up Helsing hat in der jüngsten Finanzierungsrunde 1,8 Milliarden Dollar eingesammelt und damit deutlich mehr als angepeilt. Mit einer Bewertung von 18 Milliarden Dollar ist Helsing nun das teuerste Rüstungs-Start-up in Europa.
Die Einzelheiten
Erstmals engagierten sich bei dem 2021 gegründeten Unternehmen mit JP Morgan Chase und der zu Goldman Sachs zählenden Fondsgesellschaft Goldman Sachs Alternatives zwei Wall-Street-Häuser. Das Geschäft mit Rüstungssoftware auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) steht also weiterhin hoch im Kurs, während die Rüstungsaktien an der Börse unter Druck stehen. Erst vor wenigen Wochen gab der ebenfalls in München sitzende Helsing-Wettbewerber Quantum Systems eine Finanzierungsrunde über 1,2 Milliarden Dollar bekannt.
Das im Jahr 2015 von dem ehemaligen Bundeswehroffizier Florian Seibel gegründete Unternehmen wird mit acht Milliarden Dollar bewertet. Auch andere junge Unternehmen aus dem Technologiebereich wie der Robotikspezialist Neura oder das Kernfusions-Start-up Proxima Fusion locken die Investoren an. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Hohe InvestorennachfrageNeura erhielt eine Kapitalspritze in Höhe von 1,4 Milliarden Dollar, während Proxima Fusion mit 411 Millionen Euro die größte Finanzierungsrunde Europas im Bereich der als Zukunftstechnologie geltenden Kernfusion erzielte. Der Berliner Hersteller von Kampfdrohnen Stark Defence sammelte in seiner Finanzierungsrunde vor wenigen Wochen 500 Millionen Euro ein. Nach Angaben von Helsing überstieg in der nun abgeschlossenen Finanzierungsrunde die Investorennachfrage das verfügbare Volumen deutlich.
Was Experten sagen
Das unterstreiche das hohe und wachsende Vertrauen in KI-gestützte und softwarebasierte Verteidigungstechnologie. Bundekanzler Friedrich Merz unterhält sich auf der Berliner Luft- und Raumfahrtmesse ILA mit Helsing-Gründer und -Vorstand Gundbert Scherf. ReutersHelsing betonte, weiterhin mehrheitlich in europäischem Besitz zu bleiben.
Auch der Verwaltungsrat des Unternehmens bleibe unverändert. Ko-Vorsitzende sind Spotify-Gründer Daniel Ek und der ehemalige Airbus-Chef Tom Enders. Dem Gremium werden weiterhin die Helsing-Gründer Torsten Reil, Gundbert Scherf und Niklas Köhler angehören.
In der jüngsten Finanzierungsrunde engagierten sich nach Angaben von Helsing bestehende und neue Investoren. Dazu zählen unter anderem Dragoneer Investment Group, Lightspeed Venture Partners, Disruptive, Iconiq, der kanadische Pensionsfonds CPP Investments, General Catalyst, Plural und Stepstone.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





