
Visa und Mastercard stoppen Zahlungen auf Kuba
Steigender Druck auf Havanna Visa und Mastercard stoppen Zahlungen auf Kuba Wegen der US-Sanktionen funktionieren Kreditkarten von Visa und Mastercard auf Kuba nicht mehr. Für Devisenzahlungen im Land bleiben nur noch...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Steigender Druck auf Havanna Visa und Mastercard stoppen Zahlungen auf Kuba Wegen der US-Sanktionen funktionieren Kreditkarten von Visa und Mastercard auf Kuba nicht mehr. Für Devisenzahlungen im Land bleiben nur noch Bargeld sowie Karten aus Russland und China. 44 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Peso- und Dollarschein: Kein westliches Plastikgeld mehr auf Kuba Foto: Guillermo Nova / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Wegen der neuen Sanktionen der US-Regierung gegen ausländische Geschäftspartner Kubas werden Kartenzahlungen mit Visa und Mastercard auf der sozialistischen Karibikinsel ausgesetzt.
Wie die kubanische Zentralbank mitteilte, stellt die ausländische Bank, die die Transaktionen beider Kreditkarten auf Kuba abwickelt, ihre Beziehungen mit dem staatlichen Finanzdienstleister Fincimex ein. Welche Bank das ist, wurde nicht bekanntgegeben. Fincimex ist Teil des kubanischen militärischen Wirtschaftskonzerns Gaesa.
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte Anfang Mai neue Sanktionen gegen Gaesa verhängt. Dadurch sollen auch ausländische Banken und Unternehmen ab Freitag sanktioniert werden, die weiterhin mit der mächtigen Firmengruppe des Militärs zusammenarbeiten. Vier Hotelketten aus Spanien, Kanada und Indonesien haben bereits angekündigt, sich aus dem Betrieb von Hotels zurückzuziehen, die sie gemeinsam mit dem Konzern verwalteten.
Was Experten sagen
Infolge der Sanktionen waren Buchungen ohnehin zurückgegangen . Kuba wirft USA »Erstickungsstrategie« vorDie kubanische Zentralbank führte die Entscheidung der ausländischen Bank, ihre Geschäfte auf Kuba einzustellen, auf Washingtons »Erstickungsstrategie« gegen das kubanische Volk zurück. Die Bank habe mitgeteilt, dass es ihr ab dem 6.
Juni unmöglich sei, die Vereinbarungen mit Fincimex weiter zu erfüllen, weil es rechtswidrig wäre, erklärte das Banco Central de Cuba. Devisenzahlungen würden nun nur noch bar, mit nationalen Prepaid-Karten sowie mit Kreditkarten von Mir aus Russland und von UnionPay aus China möglich sein. Mehr zum Thema Trumps Kuba-Blockade und die Folgen: Das Paradies, in das niemand mehr reist Aus Cayo Largo berichtet Jens Brambusch Versorgungskrise: Die Lage auf Kuba, erklärt an einem Sack Reis Aus Cienfuegos berichtet Jens Brambusch USA gegen Kubas Ex-Staatschef Raúl Castro: Diese Anklage lässt in Havanna alle Alarmglocken schrillen Von Jens Glüsing und Alexander Sarovic, Rio de Janeiro und New York Die Beziehungen zwischen Washington und Havanna sind seit Jahrzehnten angespannt.
Unter US-Präsident Donald Trump nahmen die Spannungen zuletzt nochmals zu.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





