
Vom Krieg eingeholt: Putin ist geschwächt
Vom Krieg eingeholt : Putin ist geschwächt Ein Kommentar von Friedrich Schmidt 22.05.2026, 11:40Lesezeit: 3 Min. Wladimir Putin bei seinem Besuch im Peking am 20. MaiAFPRaffinerien brennen, die Wirtschaft stottert, doch...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Vom Krieg eingeholt : Putin ist geschwächt Ein Kommentar von Friedrich Schmidt 22. 2026, 11:40Lesezeit: 3 Min. Wladimir Putin bei seinem Besuch im Peking am 20.
MaiAFPRaffinerien brennen, die Wirtschaft stottert, doch Wladimir Putin findet weder in Washington noch in Peking den erhofften Ausweg. Sein Nimbus bröckelt. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Glücklos wie nie zuvor steht der russische Herrscher Wladimir Putin derzeit da.
Die Einzelheiten
Die Ukrainer haben den Vormarsch seiner Invasoren weitgehend gestoppt, werfen sie mancherorts zurück und sind nun in der Lage, mit ihren Drohnen die russischen Nachschubwege anzugreifen. Tief im russischen Hinterland brennen Raffinerien und Ölterminals. Perm, Tuapse und Rjasan sind jüngste Beispiele dafür, Fanale des Unvermögens einer überforderten russischen Luftabwehr.
Russlands Unternehmer müssen Schutz gegen Drohnen selbst bezahlen, für Schäden selbst aufkommen. Sie ächzen unter dem hohen Leitzins, den die Zentralbank wegen der Inflation nur langsam senken kann. Rüstungsbetriebe arbeiten in drei Schichten, andere können kaum Kredite aufnehmen.
Arbeitskräfte und Investitionen fehlen, Sanktionen halten die Preise hoch, erschweren Reparaturen, verhindern Innovation. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Im ersten Quartal dieses Jahres schrumpfte Russlands Wirtschaft offiziell um 0,2 Prozent.
Was Experten sagen
Die Regierung senkt ihre Wachstumsprognosen und erhöht die Steuern, wohl wissend, dass sie am Grundübel nichts ändern kann: Den Krieg will Putin weiterführen, hält an seinen Maximalforderungen fest. Der Irankrieg hilft nicht entscheidendNicht einmal der Irankrieg verbessert Russlands Lage entscheidend. Trotz der höheren Rohstoffpreise lagen die Steuereinnahmen aus dem Verkauf von Öl und Gas im April gut ein Fünftel unter denen des Vorjahresmonats.
Denn der Staat entschädigt zugleich die Konzerne dafür, dass sie die gestiegenen Exportpreise nicht voll an die heimischen Treibstoffkunden weitergeben. Unmut gibt es dennoch. Die immer weiter gehenden Beschränkungen des Internets missbilligen auch Russen, die sich von „Politik“ fernhalten, wo immer sie können, als Übergriff ins eigene Leben.
So wirken die Abschaltungen des mobilen Internets sowie der Feldzug gegen den Messenger Telegram und VPN-Umwege ähnlich unpopulär wie die von Putin im September 2022 verkündete „Teilmobilmachung“. In der Kampagne stechen Putins Geheimdienstler seine eigene Präsidialverwaltung und die Regierung aus. Das erklärt die Klagen hoher Funktionäre und manche andere ungewohnt kritische Stimme.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




