
Vor K.-O.-Duell mit Mexiko: Wie Tuchel Englands Taktik verändert hat
Vor K.-O.-Duell mit Mexiko : Wie Tuchel Englands Taktik verändert hat Von Tim Rieke 05.07.2026, 16:17Lesezeit: 4 Min. Hat vor allem am Feinschliff gearbeitet: Englands Coach Thomas TuchelAFPMehr Offensive wagen: So...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: -Duell mit Mexiko : Wie Tuchel Englands Taktik verändert hat Von Tim Rieke 05. 2026, 16:17Lesezeit: 4 Min. Hat vor allem am Feinschliff gearbeitet: Englands Coach Thomas TuchelAFPMehr Offensive wagen: So lautete der Auftrag an Thomas Tuchel, als er die englische Fußball-Nationalmannschaft übernahm.
Schwierigkeiten bereiten seinem Team aber noch immer tief stehende Gegner. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Viele Fans der englischen Nationalmannschaft wünschten sich zum Amtsantritt von Thomas Tuchel als Nationaltrainer vor allem eines: mehr Offensive. Tuchels Vorgänger Gareth Southgate war mit den „Three Lions“ so erfolgreich wie seit Jahrzehnten nicht und erreichte zwei EM-Finals nacheinander, aber sah sich wiederkehrend dem Vorwurf des Langweiler-Fußballs ausgesetzt.
Die Einzelheiten
Gerade bei den großen Turnieren wollte Southgate anscheinend jegliches Risiko vermeiden und erzielte gute Ergebnisse hauptsächlich mit minimalistischen Siegen. Dass er damit das herausragende individuelle Potential des mittlerweile beneidenswert starken Kaders der Engländer nicht ansatzweise ausschöpfte, nahm Southgate in Kauf. LiveblogSpielplanTabellenSonderseiteDFB-Team Genau darin schien die Aufgabe für Tuchel zu liegen: mehr Offensive wagen.
Das versucht der erste deutsche Nationalcoach der Engländer bedingt, aber auch er hält eine gute Absicherung eigener Angriffe für wichtig. Die sogenannte Restverteidigung, also die Anzahl und Aufteilung der Spieler, die bei eigenen Angriffen hinter dem Ball bleiben, steht weiterhin im Zentrum des englischen Spiels – nur nicht mehr ganz so extrem. England rückt zwar nicht mehr übervorsichtig auf, aber zumindest noch immer dosiert.
Verändert hat Tuchel vor allem die Qualität des englischen Ballbesitzspiels. Die Positionen in der bevorzugten 2-3-5-Formation bei Ballbesitz können auf verschiedenen Wegen besetzt werden. Auf die Halbpositionen der zweiten Aufbaulinie, also im Spielaufbau von hinten heraus die im Mittelfeld zwischen Außenbahn und Zentrum, können sowohl durch Außenverteidiger als auch durch Mittelfeldspieler eingenommen werden.
Was Experten sagen
Wenn beispielsweise Linksverteidiger Nico O’Reilly diese Aufgabe übernimmt, schiebt er von halblinks sogar mitunter bis in die letzte Linie vor. Externer Inhalt von Youtube Um externe Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Zustimmung nötig. Dabei können personenbezogene Daten von Drittplattformen (ggf.
USA) verarbeitet werden. Weitere Informationen . Externe Inhalte aktivieren Aus dem Mittelfeld gehen Jude Bellingham und auch Declan Rice häufig mit in die Spitze, attackieren vor allem die Schnittstellen der gegnerischen Abwehrkette im Rücken des Außenverteidigers.
Auf Außen variieren die Engländer ihre Laufwege auffällig gut, etwa bei Doppelpässen oder wenn sie Dreiecke zum Kombinationsspiel bilden. Auf höchstem Niveau ist das englische Ballbesitzspiel trotzdem (noch) nicht.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





