
Wegen Hyperliquid: JPMorgan senkt Prognosen für Krypto-Aktien
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Eine bemerkenswerte Entwicklung erschüttert die Kryptomärkte. Startseite Schlagzeilen Investment Wegen Hyperliquid: JPMorgan senkt Prognose für Krypto-Aktien"Prisoner's Dilemma" Wegen Hyperliquid: JPMorgan senkt Prognosen für Krypto-AktienDer US-amerikanische Finanzmarktgigant senkt seine Prognosen für Circle und Coinbase. Die neue USDC-Vereinbarung mit Hyperliquid könnte vor allem Circle unter Druck setzen. von Johannes Dexl 15.
2026 Teilen Hyperliquid-Kurs59,11 €5. 56 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: Shutterstock | Überrollt DEX-Schwergewicht Hyperliquid nun auch die zentralisierten Konkurrenten wie Coinbase? KI-Zusammenfassung lesen KI-Zusammenfassung lesenZusammenfassung wird erstellt…JPMorgan senkt Gewinnprognosen für Circle und Coinbase aufgrund einer neuen Vereinbarung mit Hyperliquid.
Marktdynamik
â³Hyperliquid könnte die Wirtschaftlichkeit von USDC langfristig schwächen und den Wettbewerb zwischen den beiden Unternehmen intensivieren. â³ JPMorgan hat seine Gewinnprognosen für den USDC-Emittenten Circle und die Krypto-Börse Coinbase gesenkt. Als einen wichtigen Grund nennt die US-Großbank die neue Vereinbarung von Coinbase mit Hyperliquid.
Diese könnte die Wirtschaftlichkeit von USDC langfristig schwächen und den Konkurrenzkampf zwischen Circle und Coinbase verschärfen. Hyperliquid hält laut Schätzungen von JPMorgan rund sechs Milliarden US-Dollar in USDC. Das entspricht etwa acht Prozent der gesamten Umlaufmenge.
Damit ist die dezentrale Handelsplattform zu einem der wichtigsten Vertriebskanäle für den Stablecoin geworden. Hyperliquid als Nutznießer Im Rahmen der neuen Vereinbarung erhält Hyperliquid 90 Prozent der Einnahmen aus den Zinserträgen, die mit den USDC-Reserven erwirtschaftet werden. Bislang teilten Coinbase und Circle die entsprechenden Erträge laut JPMorgan nahezu gleichmäßig untereinander auf.
Auswirkungen auf die Märkte
Die neue Struktur könnte somit vor allem die Einnahmen von Circle belasten. Zugleich entsteht nach Einschätzung der Analysten ein sogenanntes “Prisoner’s Dilemma”: Beide Unternehmen profitieren zwar von einer stärkeren Verbreitung von USDC, konkurrieren jedoch zunehmend um die daraus entstehenden Erträge. JPMorgan senkte deshalb die Ergebniserwartungen für beide Unternehmen.
Neben der Hyperliquid-Vereinbarung verwies die Bank auf die schwächere Lage am Krypto-Markt. Höhere Zinsen könnten die Einnahmen aus den USDC-Reserven langfristig jedoch teilweise stützen. Circle verliert an Dynamik Die Umlaufmenge von USDC ist zuletzt von knapp 80 Milliarden US-Dollar im März auf rund 73 Milliarden US-Dollar gefallen.
Neben der nachlassenden Handelsaktivität machen Circle und Tether zunehmend neue, regulierte Stablecoin-Anbieter Konkurrenz. Hyperliquid gewinnt dagegen weiter an Bedeutung. Die Plattform zählt mittlerweile zu den größten Krypto-Handelsplätzen und gilt als führende dezentrale Börse für Perpetual Futures.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.




