
WHO: Eine Milliarde neue Fahrzeuge, aber weniger Verkehrstote weltweit
Zahlen der WHO Eine Milliarde neue Fahrzeuge, aber weniger Verkehrstote weltweit Weltweit nimmt die Zahl der Fahrzeuge zu, die Zahl der Verkehrstoten ist allerdings spürbar gesunken. Das zeigen neue Zahlen der...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Zahlen der WHO Eine Milliarde neue Fahrzeuge, aber weniger Verkehrstote weltweit Weltweit nimmt die Zahl der Fahrzeuge zu, die Zahl der Verkehrstoten ist allerdings spürbar gesunken. Das zeigen neue Zahlen der Weltgesundheitsorganisation. Gefährlich ist es auf der Straße vor allem für Menschen ohne Auto.
28 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Rush Hour in Hanoi, Vietnam Foto: Nhac Nguyen / Rund 1,16 Millionen Menschen sind im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen.
Die Einzelheiten
Zwischen 20 und 50 Millionen Menschen wurden teils schwer verletzt. Das berichtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Zahl der Todesopfer sei seit 2011 allerdings auch um 21 Prozent zurückgegangen, obwohl in diesem Zeitraum mehr als eine Milliarde Fahrzeuge neu auf die Straßen kamen, wie es weiter heißt.
Lieferdienste sorgen weltweit für mehr Unfälle mit MotorrädernDas sei auf Sicherheits- und Schutzvorschriften zurückzuführen, darunter Tempolimits. Verkehrsunfälle sind dennoch weiterhin die häufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen von fünf bis 29 Jahren. Mit dem Boom von Lieferdiensten hat sich die Zahl der Motorräder weltweit von 2011 bis 2025 mehr als verdreifacht.
Sie machen in der Statistik der Straßenunfälle mit Opfern inzwischen fast ein Drittel aus. 2011 waren es erst 23 Prozent gewesen, so die WHO. Da in einigen Ländern vollständige Daten fehlen, haben die Autorinnen und Autoren des Berichts Schätzungen auf Grundlage verfügbarer Daten vorgenommen.
Was Experten sagen
Die Forscher der Universität Washington stellten so fest, dass die Unfallraten im Straßenverkehr in Ländern mit hohem Einkommen höher sind, 90 Prozent der Verkehrstoten jedoch in Ländern mit niedrigem Einkommen zu finden sind. In vielen einkommensschwachen Ländern hätten die Sicherheitsmaßnahmen mit dem rasanten Städtewachstum und der zunehmenden Nutzung motorisierter Fahrzeuge nicht Schritt halten können. So sei die Gurtpflicht immer noch ein Phänomen wohlhabender Länder, ebenso die Verbreitung von Airbags.
Die meisten Verkehrstoten sind zu Fuß oder mit dem Zweirad unterwegsBesonders gefährdet sind Menschen, die nicht im Auto sitzen: Mehr als die Hälfte aller Verkehrstoten sind Fußgänger, Radfahrer oder Motorradfahrer. Der Helm könne bei Motorradfahrern das Risiko eines tödlichen Unfalls um mehr als das Sechsfache verringern. »Wir wissen, was funktioniert – strenge Gesetze und deren konsequente Durchsetzung, eine sichere Infrastruktur und sichere Fahrzeuge, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Senkung der Geschwindigkeit und der Bekämpfung des Fahrens unter Alkoholeinfluss liegt«, sagte der zuständige WHO-Direktor Etienne Krug.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




