
Wohngeld: Bundesregierung plant laut Bericht starke Einschnitte
Milliardensparziel Bundesregierung plant laut Bericht starke Einschnitte beim Wohngeld Ein Drittel der bisherigen Wohngeldhaushalte soll laut Bauministerin Verena Hubertz ihren Anspruch verlieren. Die Sozialdemokratin...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Milliardensparziel Bundesregierung plant laut Bericht starke Einschnitte beim Wohngeld Ein Drittel der bisherigen Wohngeldhaushalte soll laut Bauministerin Verena Hubertz ihren Anspruch verlieren. Die Sozialdemokratin hält den Schritt angesichts der wirtschaftlichen Lage für notwendig. 51 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Mehrfamilienhaus in der Region Hannover (Symbolbild) Foto: Julian Stratenschulte / dpa Die angekündigten Kürzungen beim Wohngeld sollen alle bisherigen Empfängerinnen und Empfänger treffen. Ein Drittel der bisherigen Wohngeldhaushalte soll sogar ganz herausfallen.
Die Einzelheiten
Das sagte Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) der »Rheinischen Post« . »Ein Teil davon sind Menschen, die aufgrund ihres Einkommens bislang gerade so noch antragsberechtigt sind. « Hubertz erläuterte, dass in bestehende Bescheide nicht eingegriffen werde.
Wohngeld wird nach Angaben des Bauministeriums in der Regel für zwölf Monate bewilligt, unter bestimmten Umständen auch für 24 Monate. Danach muss es neu beantragt werden. In der Ressortabstimmung sollen andere Ministerien Einschätzungen zum »Gesetz zur Vereinfachung und Fortentwicklung des Wohngeldgesetzes« abgeben können.
Danach muss das Kabinett entscheiden. Ministerin spricht von schmerzhaftem SchrittHubertz begründete die geplanten Einschnitte damit, dass die Regierung wegen der vielen Krisen und mangels Wirtschaftswachstums sparen müsse. Eine Milliarde Euro müsse der Bund beim Wohngeld einsparen, eine Milliarde die Länder.
Was Experten sagen
»Von bislang rund fünf Milliarden Euro von Bund und Ländern bleiben dann rund drei Milliarden an jährlichen Ausgaben übrig. « Der Schritt sei für sie als Sozialdemokratin schmerzhaft. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts bezogen 2024 gut 1,2 Millionen Haushalte die staatliche Unterstützung für Menschen mit geringen Einkommen und hohen Wohnkosten.
Anfang 2023 war mit dem Wohngeld-Plus-Gesetz der Kreis der Berechtigten deutlich ausgeweitet worden. Die Ausgaben lagen laut Statistikamt 2024 bei 4,7 Milliarden Euro. Nach Angaben des Ministeriums sind 44 Prozent der Bezieher Familien, in 52 Prozent der Wohngeldhaushalte leben Rentnerinnen und Rentner.
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