
Wuppertal: Stadtspitze stellt sich nach Drohungen hinter OB Miriam Scherff
Anfeindungen gegen Politikerinnen Oberbürgermeisterin machte Hassnachrichten öffentlich – Stadtspitze solidarisiert sich SPD-Politikerin Miriam Scherff machte kürzlich Hassnachrichten gegen sie öffentlich, selbst ihre...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Anfeindungen gegen Politikerinnen Oberbürgermeisterin machte Hassnachrichten öffentlich – Stadtspitze solidarisiert sich SPD-Politikerin Miriam Scherff machte kürzlich Hassnachrichten gegen sie öffentlich, selbst ihre kleine Tochter wurde auf schlimmste Weise bedroht. Nun stellen sich Führungskräfte der Stadt Wuppertal hinter die OB. 25 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Miriam Scherff, SPD-Oberbürgermeisterin in Wuppertal Foto: Christoph Reichwein / dpa Nachdem sie Hassnachrichten und sexuelle Gewaltdrohungen öffentlich gemacht hatte, stellen sich Führungskräfte der Stadt Wuppertal nun mit einem offenen Brief hinter Oberbürgermeisterin Miriam Scherff (SPD). Sie sprechen sich für eine »Null-Toleranz-Haltung gegen Angriffe und Beleidigungen jeglicher Art« aus.
Die Einzelheiten
Der Brief ist eine Initiative von Vorständen und Leitungen in der Stadtverwaltung sowie städtischen Betrieben. Scherff hatte vor eineinhalb Wochen auf Facebook und Instagram von sexualisierten Beleidigungen im Netz berichtet und Screenshots der Posts gezeigt. Die Politikerin erzählte außerdem, dass jemand ihrer kleinen Tochter eine Vergewaltigung wünsche.
In einem Posting stellte sie klar, warum sie jetzt an die Öffentlichkeit geht: »Nicht weil ich Mitleid möchte, sondern weil wir über etwas sprechen müssen«, so Scherff. Natürlich gehöre Kritik zur Demokratie. Aber Hass ist keine Meinung.
Frauenfeindlichkeit ist keine Meinung. Und Gewaltfantasien gegenüber kleinen Kindern sind erst Recht keine Meinung. « Mehr zum Thema Angriffe auf Politiker: »Ich habe die Nachricht sofort verstanden: Mir droht jemand mit einem Kopfschuss«Von Martina Kix, Livia Sarai Lergenmüller und Linda Tutmann 10 Min Zur Merkliste hinzufügen 10 Min Zur Merkliste hinzufügen Angriffe auf Grüne in Thüringen: Verängstigt, frustriert, ratlosVon Carlotta Böttcher 5 Min Zur Merkliste hinzufügen 5 Min Zur Merkliste hinzufügen Lernen von Nonnen: »Wenn man nicht weint, nicht klagt, sich nie beschwert, wird sich auch nichts ändern«Ein Interview von Verena Töpper 8 Min Zur Merkliste hinzufügen 8 Min Zur Merkliste hinzufügen Anfeindungen, Beleidigungen und Übergriffe auf Kommunalpolitiker und -politikerinnen sind kein Einzelfall.
»Wir alle wissen um abwertende und sexistische Kommentare gegenüber Frauen, doch die aktuelle Steigerung durch extreme Herabwürdigungen, Beleidigungen und Gewaltandrohungen bis zur Bedrohung der Familie haben eine neue, für uns absolut nicht akzeptable Dimension erreicht«, heißt es in der Wuppertaler Stadtspitze. Der Versuch, Frauen so aus Führungspositionen herausdrängen und einschüchtern zu wollen, werde nicht funktionieren.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




