
YouTube einigt sich mit 16-Jährigem außergerichtlich
Klage wegen psychischer Schäden YouTube einigt sich mit 16-Jährigem außergerichtlich Wegen erlittener Depressionen und Angstzuständen klagt ein Jugendlicher in Kalifornien gegen YouTube. Die Google-Tochter hat die Klage...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Klage wegen psychischer Schäden YouTube einigt sich mit 16-Jährigem außergerichtlich Wegen erlittener Depressionen und Angstzuständen klagt ein Jugendlicher in Kalifornien gegen YouTube. Die Google-Tochter hat die Klage nun beigelegt. Tausende derartiger Verfahren sind noch vor US-Gerichten anhängig.
38 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern YouTube-App Foto: Kirill Kudryavtsev / Die Google-Tochter YouTube hat eine Klage eines Minderjährigen beigelegt, der der Plattform vorwarf, seiner psychischen Gesundheit geschadet zu haben.
Die Einzelheiten
Das teilten die Anwälte des Klägers am Dienstag (Ortszeit) mit. Über die Bedingungen der außergerichtlichen Einigung wurde Stillschweigen vereinbart. »Unsere Konzentration liegt weiterhin darauf, altersgerechte Produkte und Kindersicherungen zu entwickeln«, teilte ein Google-Sprecher mit.
Die Anwälte des Klägers erklärten hingegen: »Die Entscheidung von YouTube, diesen Fall beizulegen, bevor es sich einer Jury stellen muss, spricht für sich. «Die Klage war ursprünglich gegen vier Unternehmen gerichtet. Neben YouTube waren dies die Meta-Tochter Instagram, Snapchats Mutterkonzern Snap und die zu ByteDance gehörende Plattform TikTok.
Die verbleibenden drei Unternehmen müssen sich dem Gerichtsverfahren in Kalifornien im Juli weiterhin stellen. Tausende weitere Klagen laufenDer Kläger, ein 16-jähriger Junge aus Florida, hatte Gerichtsunterlagen zufolge im Alter von etwa acht Jahren mit der Nutzung sozialer Medien begonnen. Er sei süchtig geworden und habe unter Schlafstörungen, Depressionen und Angstzuständen gelitten.
Was Experten sagen
Der Fall ist Teil einer Klagewelle in den USA gegen Social-Media-Konzerne wegen der mutmaßlichen Suchtgefahr ihrer Plattformen für junge Nutzer. Mehr als 3300 derartige Klagen sind allein vor einem kalifornischen Gericht anhängig, weitere 2600 bei einem Bundesgericht. Die Unternehmen weisen die Vorwürfe zurück und geben an, umfangreiche Maßnahmen zum Schutz junger Nutzer zu ergreifen.
Mehr zum Thema Millionen-Schadensersatz: Wie eine junge Frau Meta‑Chef Mark Zuckerberg besiegte Von Jonas Leppin und Torsten Kleinz, Los Angeles und Düsseldorf Mindestalter für TikTok, Instagram und Co. : Australiens Social-Media-Verbot ist revolutionär. Und kinderleicht zu umgehen Aus Melbourne und Sydney berichtet Cornelius Dieckmann Gesetz gegen Social Media: Auch YouTube muss junge Nutzer in Australien aussperren In einem ersten derartigen Verfahren in Kalifornien hatte eine Jury im März Meta und Google der Fahrlässigkeit für schuldig befunden und zu Schadenersatzzahlungen von 4,2 Millionen beziehungsweise 1,8 Millionen Dollar verurteilt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





