
Zahl der Ebolainfizierten laut WHO wohl mindestens doppelt so hoch wie bekannt
Ausbruch in Zentralafrika Zahl der Ebolainfizierten laut WHO wohl mindestens doppelt so hoch wie bekannt Ebola breitet sich im Kongo häufig über unbekannte Wege aus, berichtet die Weltgesundheitsorganisation. Viele...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Ausbruch in Zentralafrika Zahl der Ebolainfizierten laut WHO wohl mindestens doppelt so hoch wie bekannt Ebola breitet sich im Kongo häufig über unbekannte Wege aus, berichtet die Weltgesundheitsorganisation. Viele Infizierte werden demnach nicht erfasst und können dann auch nicht von Ärzten behandelt werden. 09 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Helfer des Roten Kreuzes im Kongo: Anlass zu großer Sorge Foto: Moses Sawasawa / AP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo gibt nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weiter Anlass zu großer Sorge.
Die tatsächliche Zahl der Infizierten dürfte nach Schätzungen zwei bis vier Mal so hoch liegen wie bislang bekannt, sagte der WHO-Nothilfedirektor Chikwe Ihekweazu am Dienstag nach seiner Rückkehr aus dem Krisengebiet in Genf. Nach Angaben der Regierung im Kongo sind bisher 1963 Fälle nach Labortests bestätigt worden; 719 Menschen seien an den Folgen der Erkrankung gestorben. Besonders problematisch sei, dass die meisten Todesfälle in Familien und nicht in Behandlungszentren passierten.
Pflegende Angehörige könnten sich ohne Schutzmaßnahmen leicht anstecken. Vier von fünf neu Infizierten hätten zudem nicht auf der Liste der Kontakte bereits Erkrankter gestanden. Das ist ein Zeichen dafür, dass es zahlreiche bisher nicht erfasste Infektionsketten gibt.
Was Experten sagen
Die Regierung und die WHO arbeiteten mit Hochdruck daran, die Menschen zu informieren und Zweifel an einer effektiven Behandlung in den Kliniken auszuräumen, sagte Ihekweazu. Die Überlebenschance sei in Behandlungszentren höher, zudem könnten dann die Infektionsketten unterbrochen werden. Mehr zum Thema Ebola in der Demokratischen Republik Kongo: »Die Menschen kommen erst in die Gesundheitszentren, wenn es schon fast zu spät ist«Von Muriel Kalisch, Nairobi 5 Min Zur Merkliste hinzufügen 5 Min Zur Merkliste hinzufügen Als Arzt in Afrika: »Meine Ebola-Erkrankung war wie ein Münzwurf.
Ich hatte Glück«Ein Interview von Marc Hasse und Alina Schadwinkel 8 Min Zur Merkliste hinzufügen 8 Min Zur Merkliste hinzufügen meinung meinung Fatale Sparmaßnahmen: Der Ebolaausbruch zeigt, wie falsch es ist, Entwicklungshilfe zu streichen Der SPIEGEL-Leitartikel von Muriel Kalisch, Nairobi 3 Min Zur Merkliste hinzufügen 3 Min Zur Merkliste hinzufügen Immerhin gebe es bereits fast 800 Betten in spezialisierten Behandlungszentren sowie 14 Labore, die Proben schnell untersuchen können, sagte Ihekweazu. Die Kapazitäten würden weiter ausgebaut.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





