
ZDF-Doku über Bahnchaos: Die Deutsche Bahn macht auch Dunja Hayali sprachlos
ZDF-Doku über Bahnchaos : Die Deutsche Bahn macht auch Dunja Hayali sprachlos Von Edo Reents 21.07.2026, 12:45Lesezeit: 5 Min. Dunja Hayali würde gern häufiger die Bahn nutzen, ist aber auch von den vielen Verspätungen...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. ZDF-Doku über Bahnchaos : Die Deutsche Bahn macht auch Dunja Hayali sprachlos Von Edo Reents 21. 2026, 12:45Lesezeit: 5 Min. Dunja Hayali würde gern häufiger die Bahn nutzen, ist aber auch von den vielen Verspätungen genervt.
(Berlin)ZDF/Felix KorfmannDas Elend der Deutschen Bahn hat System. Welches, das führt eine ZDF-Doku mit Dunja Hayali vor. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Deutsche Bahn hat Krebs!
Die Einzelheiten
Wer das noch nicht wusste oder nicht glaubt, schaue sich die Dokumentation von Sebastian Bellwinkel und Dunja Hayali „Unsere Bahn, geliebt, verflucht – gefährlich? “ an, die aber auch all denen, die mit dieser Diagnose schon vertraut sind, noch das eine oder andere Licht aufgehen lässt. Man werde, so stellt es die furchtlos auf das kranke System losgehende Moderatorin zu Beginn in Aussicht, hier Sachen erfahren, „da fällt Ihnen nichts mehr ein“.
Man wäre auch so aufs Schlimmste gefasst gewesen. Die Krebsdiagnose, die in dieser Wörtlichkeit gar nicht fällt, lässt sich herleiten aus dem Stichwort „Beton-Krebs“, den man anlässlich der oberbayerischen Zugentgleisung am 3. Juni 2022 an Ort und Stelle festgestellt hatte und der sich deprimierend leicht aufs ganze System Bahn übertragen lässt.
Das ist die hinter der Krankheitsmetapher liegende, sich dann als erstaunlich handfest erweisende Wahrheit, die Dunja Hayali in einer Dreiviertelstunde in direkten Gesprächen mit Bahnmitarbeitern – von der Bistro-Servicekraft über Lokführer und Streckenleiter bis zur Vorstandsvorsitzenden Evelyn Palla – und mit Fahrgästen herausbekommt. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Was für ein Gerechtigkeitssinn!
Was Experten sagen
Hayali zeigt, wie eins ins andere greift beziehungsweise, was Verantwortlichkeiten und das Funktionieren der Ebenen und Sektoren betrifft, eben gerade wenig bis nichts ineinandergreift. Schon die Auskünfte über immer mehr Angriffe aufs Zugpersonal setzen einen bedrückenden Ton. Was aus ihnen konkret folgt, erfährt Hayali indes nicht.
Das mit dem „Beton-Krebs“ war zum Beispiel so: Die aus Beton gefertigten Bahnschwellen an der für den Unfall nahe Garmisch-Partenkirchen, der fünf Tote, 16 Schwer- und 62 Leichtverletzte forderte, einschlägigen Stelle waren innerlich buchstäblich zerfressen und gaben unter dem Gewicht des Zuges an jenem Unglückstag so verhängnisvoll nach, dass die Gleise keinen Halt mehr hatten und auch keinen mehr gaben, sodass der Zug verunglückte. Ein Fahrdienstleiter und ein Streckenverantwortlicher wurden vor Gericht von der Anklage der fahrlässigen Tötung freigesprochen, weil zwischen ihrem dienstlichen Verhalten und dem Unfall kein kausaler Zusammenhang nachgewiesen werden konnte. Der hinterbliebene Witwer einer ums Leben gekommenen Frau bekennt Hayali mit einem geradezu fassungslos machenden Gerechtigkeitssinn, dass er sich darüber „gefreut“ habe.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




