
Zugverkehr im Sommer: So kämpft die Bahn gegen die Hitze – und drohende Störungen
Zugverkehr im Sommer : So kämpft die Bahn gegen die Hitze – und drohende Störungen Von Thiemo Heeg 25.06.2026, 13:42Lesezeit: 3 Min. Hoffentlich funktioniert die Klimaanlage: ICE unterwegsdpaDie Bahn fürchtet die...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Zugverkehr im Sommer : So kämpft die Bahn gegen die Hitze – und drohende Störungen Von Thiemo Heeg 25. 2026, 13:42Lesezeit: 3 Min. Hoffentlich funktioniert die Klimaanlage: ICE unterwegsdpaDie Bahn fürchtet die aktuelle Hitze und stellt sich auf Betriebsstörungen ein.
Für Kunden gibt es dennoch eine gute Nachricht. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Mit der aktuellen Hitzewelle hatte der Komplettausfall des deutschen Bahnverkehrs in der Nacht zum Mittwoch nichts zu tun. Das Wetter könnte der Bahn aber in den nächsten Tagen dennoch zu schaffen machen.
Die Einzelheiten
Der Konzern warnte am Donnerstag vor möglichen „Störungen und Verzögerungen im Zugverkehr deutschlandweit“ angesichts der „extremen Belastungen durch das Hitzehoch“ – und verwies auf andere Verkehrsträger mit ähnlichen Problemen. Aktuell hat die DB-Infrastrukturgesellschaft DB Infrago für das Schienennetz die „Vorwarnstufe 0“ ausgerufen. Wie im Fall von aufweichendem Straßenasphalt, Niedrigwasser an Flüssen oder Beeinträchtigungen am Bau brächten die hohen Temperaturen von voraussichtlich um die 40 Grad auch für die Bahntechnik, für Anlagen und Züge, eine Rekordbelastung mit sich, heißt es seitens der Bahn.
Und lokal auftretende Starkregengüsse und vom Deutschen Wetterdienst prognostizierte Gewitter mit Sturmböen bilden dem Zugbetreiber zufolge ein Risiko für Signale, Gleise, Weichen und Oberleitungen. Dazu gesellt sich die Gefahr von Böschungsbränden an den Gleisen. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Diese Befürchtungen sind angesichts der Erfahrungen aus der Vergangenheit nicht von der Hand zu weisen. Wiederholt kam es in Europa in den vergangenen Jahren zu wetterbedingten Zugunfällen. Im Juli 2025 führte ein Erdrutsch als Folge eines Starkregens an einem Bahndamm im oberschwäbischen Zell zu einem schweren Zugunglück mit drei Toten und 41 Verletzten.
Was Experten sagen
Klimawandel weit oben auf der DB-AgendaDas Thema Klimawandel steht für die DB spätestens seit der Flutkatastrophe im Ahrtal im Jahr 2021 weit oben auf der Agenda. „Als Betreiber kritischer Infrastruktur und als Flächenorganisation sind wir von den möglichen Auswirkungen des Klimawandels stark betroffen“, ist im Integrierten Bericht des Konzerns des Jahres 2024 zu lesen. Deshalb verstärke man die Anstrengungen in Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium.
Das Ziel lautet: die Bahntechnik besser auf Witterungsextreme abzustimmen. Die Devise lautet: Klimaresilienzmanagement. Im Mittelpunkt dieser Bemühungen steht, das Unternehmen gegen Klimaextreme widerstandsfähiger zu machen.
Vor drei Jahren wurde für die Bahnhöfe und Haltepunkte eine sogenannte Expositionsanalyse mit zwölf Klimaindikatoren erstellt. Sie untersucht, wie stark eine bestimmte Region Klimagefahren wie Temperaturanstieg und Extremwetterereignissen ausgesetzt sein könnte.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





