
250 Jahre USA: Die vergessenen Propheten des amerikanischen Untergangs
250 Jahre USA : Die vergessenen Propheten des amerikanischen Untergangs Von Oliver Weber 04.07.2026, 15:25Lesezeit: 7 Min. Der Tyrann, vor dem die Gründerväter warnten: Donald Trump bei seiner Amtseinführung vor dem...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. 250 Jahre USA : Die vergessenen Propheten des amerikanischen Untergangs Von Oliver Weber 04. 2026, 15:25Lesezeit: 7 Min. Der Tyrann, vor dem die Gründerväter warnten: Donald Trump bei seiner Amtseinführung vor dem Gemälde „Declaration of Independence“ von John Trumbull, 1819Picture AllianceLange galt die amerikanische Demokratie als die stabilste der Welt.
Doch einige der Gründerväter sahen früh den drohenden Abstieg in Oligarchie und Tyrannei voraus – ihre Prognosen klingen heute erstaunlich aktuell. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Auch wenn es fraglich ist, ob die Gegenwart aus der Geschichte lernen kann, so kann man doch ziemlich gewiss sagen, dass die Geschichte etwas von der Gegenwart lernt. Als die „Frankfurter Zeitung“ 1876 in ihrem Morgenblatt über das hundertjährige Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung zu berichten hatte, konnte sie sich vor geborgter Euphorie kaum bremsen.
Die Einzelheiten
„Das Wort der Befreiung, das der vierte Juli 1776 der Welt verkündigt, das Wort, daß die Völker Herren ihrer Geschicke, daß die Gleichheit und Freiheit der Bürger die gesellschaftliche Grundlage, daß auf diesem Boden der Wille der Bürger Gesetz und Regent sei, – es ist zu einem Evangelium geworden, das den Völkern ihre Bahn und ihr Ziel weist. “ Man begehe das Fest der Union „mit dem Wunsche und der Hoffnung, daß dieser Geist sich auch daheim bald so entfalten möge“. Womöglich, so der unsignierte, da von der gesamten Redaktion getragene Leitartikel, sogar unter dem Banner der „Vereinigten Staaten Europas“.
Im Feuilleton derselben Ausgabe, das sich damals noch unter dem Strich auf der ersten Zeitungsseite befand, war ein Gedicht von Otto Hörth abgedruckt, das nicht minder pathetisch ausfiel: Der Morgen naht! In Ahnungstrost / Erweitert sich das Herz der Besten: / Das Haupt empor! Doch nicht nach Ost, – / heut geht die Sonne auf im Westen!
// Ihr jubelt heut, daß Berg und Fluß / Und alle Thäler wiederklingen, / Wir folgen nach! Das ist der Gruß, / den wir euch über’s Weltmeer bringen! -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen Die Bürger sehnen sich nach einer „starken Hand“Fünfzig Jahre später war dieses Pathos nicht verklungen, doch in die hellen Töne hatten sich dunkle Vorahnungen gemischt. „Von den großen Verheißungen, die heute vor 150 Jahren in die Welt hinausgegangen sind, hat sich vieles nicht erfüllt. Aller Menschen Gleichheit ist nirgends verwirklicht.
Nirgends ist die Freiheit gesichert“, hieß es am 4. Juli 1926 in derselben Zeitung. Ja, es scheine manchmal, als seien die Menschen ihrer Freiheit „überdrüssig geworden“.
Sie sähen in den Katastrophen, „die ihre Torheit oder ihre Untüchtigkeit hervorgerufen hat“, nun Naturereignisse, „die über sie hereinbrechen und denen sie schutzlos gegenüberstehen“. Daher komme die Sehnsucht nach einer „starken Hand“, einem „Diktator“, der „das Geschehen meistert, das sie selbst verursachen“. Frankfurter Zeitung vom 4.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





