
75. Nobelpreisträgertagung: Warum es noch Hunger auf der Welt gibt
75. Nobelpreisträgertagung : Warum es noch Hunger auf der Welt gibt Von Frauke Zbikowski 12.07.2026, 15:14Lesezeit: 3 Min. Frauen im Norden Kenias tragen Säcke mit Lebensmitteln aus dem World Food Programme. Die Dürre...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Nobelpreisträgertagung : Warum es noch Hunger auf der Welt gibt Von Frauke Zbikowski 12. 2026, 15:14Lesezeit: 3 Min. Frauen im Norden Kenias tragen Säcke mit Lebensmitteln aus dem World Food Programme.
Die Dürre an der Grenze zu Somalia machte im Februar 2026 Soforthilfe erforderlich. EPAHat die Politik versagt, wenn Lebensmittel knapp sind? Oder ist die Wissenschaft in der Pflicht, für mehr Nahrungsmittel zu sorgen?
Die Einzelheiten
Beides, sagen Forscher. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Mehr als 340 Millionen Menschen sind akut von Hunger bedroht, obwohl es mehr als genug Lebensmittel gibt. Warum sie die Menschen in Somalia, im Sudan oder im Jemen nicht erreichen, darüber diskutierten auf dem Lindauer Nobelpreisträgertreffen die Laureaten Richard Roberts, David Beasley und Brian Schmidt.
Die These der Diskussion war: Ernährungssicherheit ist auch ein Thema für Naturwissenschaftler. Schließlich, so betonte der Moderator und Infektionsbiologe Stefan Kaufmann, ist Fehlernährung eine der Ursachen, warum sich Infektionskrankheiten wie Tuberkulose verbreiten: Sie treffen auf eine geschwächte Bevölkerung, die den Pathogenen nichts entgegenzusetzen hat. Für den Biochemiker Richard Roberts, Nobelpreis für Physiologie des Jahres 1993, gibt es ganz klar einen Schuldigen an der Hungerkrise: Greenpeace.
Roberts, seit Jahren ein Verfechter der Agrarbiotechnologie, beklagte, dass die Umweltorganisation genetisch modifizierte Nutzpflanzen (GMO) seit Jahrzehnten als gefährlich verteufelt. Selbst wissenschaftliche Erkenntnisse hätten Greenpeace nicht davon abbringen können. Methoden wie die Genscheren, mit denen sich Pflanzen präzise verbessern lassen, lehne Greenpeace ebenfalls ab.
Was Experten sagen
In Ländern, etwa in Afrika, die dringend auf widerstandsfähigere Nutzpflanzen angewiesen seien, würden Regierungen so beeinflusst, dass sie GMO ablehnten. Warum Greenpeace so vehement gegen GMO lobbyiere? „Wirtschaftliche Interessen“, sagte Roberts.
Die Organisation habe nie mehr Spenden erhalten als während ihres Kampfs gegen Bt-Mais und andere GMO. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Korruption, Krieg und KlimawandelDavid Beasley sieht ein anderes Problem: „Es ist nicht die Produktionsmenge, sondern der fehlende Zugang zu Lebensmitteln.
“ Beasley war Leiter des World Food Programme (WFP) der Vereinten Nationen, als dieses im Jahr 2020 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Als er die Position im Jahr 2017 antrat, waren 80 Millionen Menschen von Hunger bedroht, die Zahl stieg im Laufe des ersten Jahres auf 135 Millionen. Die Ursache: Kriege und drastische Klimaveränderungen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





