
»Alle meine Mütter« von Lena Gorelik: So wichtig ist die Beziehung zur Mutter
Neues Buch von Lena Gorelik Ist die Beziehung zur Mutter die wichtigste unseres Lebens? 272 Seiten voller Zärtlichkeit, Liebe und erschütternder Momente: In ihrem Buch »Alle meine Mütter« schreibt die Autorin Lena...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Neues Buch von Lena Gorelik Ist die Beziehung zur Mutter die wichtigste unseres Lebens? 272 Seiten voller Zärtlichkeit, Liebe und erschütternder Momente: In ihrem Buch »Alle meine Mütter« schreibt die Autorin Lena Gorelik über den Umgang mit jenen Frauen, die uns zur Welt gebracht haben. Von Katharina Stegelmann 17.
37 Uhr aus DER SPIEGEL 21/2026 Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Mutter mit Kindern: Wer ist der Mensch jenseits der Rolle?
Die Einzelheiten
Foto: dts Nachrichtenagentur / IMAGO Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Es gibt ein jiddisches Sprichwort, das geht so: »Weil Gott nicht überall sein konnte, hat er die Mütter erschaffen«.
Darin steckt, und zwar kultur- und religionsübergreifend, eine tiefgehende Wahrheit über unser Bild von Mutterschaft: Die Frau, die uns zur Welt gebracht hat, soll allgegenwärtig, unersetzlich, allmächtig sein. Sie ist für alles verantwortlich, was ihr Kind betrifft, jetzt und immerdar. Was heißt Mutterschaft, welche Erwartungen, Ansprüche, Tabus sind mit dieser Rolle, die als spezielle Daseinsform verstanden wird, in unserer Gesellschaft verbunden?
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Was Experten sagen
Lesen Sie unsere Titelgeschichte, weitere Hintergründe und Analysen im digitalen SPIEGEL. Zur Ausgabe In dem Buch »Alle meine Mütter« spürt die Autorin Lena Gorelik diesen Fragen nach. Entstanden ist eine literarische Collage, ein Puzzle aus Beobachtungen, Sprichwörtern wie dem obigen, historischen Fakten, gewiss nicht wenigen autobiografischen Erfahrungen.
Entstanden sind 272 Seiten voller Zärtlichkeit, Liebe und erschütternder Momente. Bild vergrößern Mutter mit Kind: Auch um Glück geht es, den Geruch verschwitzter Kinderköpfe Foto: Elisa Schu / dpa Gorelik, 1981 im damaligen sowjetischen Leningrad geboren, Mutter zweier Söhne und Tochter einer offenbar wunderbar lebensklugen Frau (und eines liebevollen Vaters), beginnt ihr Buch mit Fakten: Sie schreibt über die massenhaften Abtreibungen in der Sowjetunion. Fast scheu nähert sie sich zunächst dem Thema, tastend.
Seitenlang beschreibt sie den Weg einer unbekannten, namenlosen Frau auf dem Weg in die Abtreibungsklinik: »Sie könnte Olga heißen, Natascha, Irina. Sie könnte Marina heißen oder Mascha, Maschenka, Maschutka. Maschutka, so hat ihre Mutter sie früher genannt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





