
Amokfahrt in Norditalien: Schwerverletzter Frau mussten beide Beine amputiert werden
Amokfahrt in Norditalien Schwerverletzter Frau mussten beide Beine amputiert werden Am Samstag war ein Autofahrer in Modena in eine Menschenmenge gerast. Einem der Opfer mussten beide Beine amputiert werden. Laut...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Amokfahrt in Norditalien Schwerverletzter Frau mussten beide Beine amputiert werden Am Samstag war ein Autofahrer in Modena in eine Menschenmenge gerast. Einem der Opfer mussten beide Beine amputiert werden. Laut Medienberichten handelt es sich um eine deutsche Touristin.
43 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Fassungslosigkeit in Modena: Die Polizei hat den Ort des Geschehens abgesperrt Foto: LaPresse / AP In der norditalienischen Stadt Modena ist am Samstag ein Autofahrer mit seinem Wagen in Passanten gerast und hat dabei acht Menschen verletzt.
Die Einzelheiten
Vier Menschen, unter ihnen eine Deutsche und eine Polin, erlitten schwere Verletzungen, wie Bürgermeister Massimo Mezzetti am Samstag sagte. Einer Frau mussten beide Beine amputiert werden. Wie mehrere Medien berichten, soll es sich bei dieser Frau um die deutsche Touristin handeln.
Mehr zum Thema Mehrere Verletzte in Modena: Auto rast in Italien in Menschenmenge Aufnahmen von Überwachungskameras zeigten, wie der etwa 30 Jahre alte Mann – ein Italiener mit marokkanischen Wurzeln – mit seinem Auto mit hoher Geschwindigkeit auf eine belebte Straße in der Innenstadt fuhr. Der Autofahrer wurde von Passanten überwältigt. Der Mann hatte in der Vergangenheit unter psychischen Problemen gelitten, Hinweise auf eine Radikalisierung gab es zunächst nicht.
Die Präfektin von Modena, Fabrizia Triolo, sagte bei einer Pressekonferenz, der Wagen habe mehrere Passanten erfasst und sei dann in ein Schaufenster gekracht. Dabei traf er auch mit voller Wucht eine Frau, deren Beine amputiert werden mussten. Anschließend versuchte der Mann zu fliehen, wurde aber von vier Passanten gestoppt.
Was Experten sagen
Der Angreifer zog bei der Auseinandersetzung ein Messer und verletzte einen Mann. Der Mann namens Luca Signorelli sagte später mit blutüberströmtem Kopf im italienischen Fernsehen, er habe sich auf den Boden geworfen, als das Auto auf ihn zugerast sei. Nachdem das Auto zum Stehen gekommen war, habe er den flüchtigen Fahrer mit anderen Passanten verfolgt.
»Er zog ein Messer, hat mich am Kopf getroffen und mir einen weiteren Stich in Richtung Herz versetzt, den ich jedoch abwehren konnte. « Keine Hinweise auf RadikalisierungDie Wohnung des 1995 geborenen Autofahrers wurde von der Polizei durchsucht, er sei bis dahin nicht polizeibekannt gewesen. Italienische Medien berichteten, es seien zunächst keine Hinweise auf eine mögliche Radikalisierung gefunden worden.
Präfektin Triolo sagte aber, der Mann habe 2022 »eine psychische Störung« durchgemacht. Er sei wegen »schizoider Probleme« in einer psychiatrischen Klinik behandelt worden, danach habe sich seine Spur verloren. Triolo zufolge stand der Fahrer nicht unter dem Einfluss von »psychotropen Substanzen«.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





