
Andalusien: Konservative PP verliert in spanischer Regionalwahl absolute Mehrheit
Regionalwahlen in Andalusien Konservative in Spanien verlieren absolute Mehrheit Die konservative Volkspartei PP hat bei den Regionalwahlen in Andalusien ihre absolute Mehrheit eingebüßt. Zum Regieren braucht sie die...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Regionalwahlen in Andalusien Konservative in Spanien verlieren absolute Mehrheit Die konservative Volkspartei PP hat bei den Regionalwahlen in Andalusien ihre absolute Mehrheit eingebüßt. Zum Regieren braucht sie die rechtspopulistische Vox, die stärker abgeschnitten hat. 34 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Stimmzettel bei der Wahl in Andalusien Foto: Rocío Ruz / EUROPA PRESS / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die konservative Volkspartei PP hat bei der Regionalwahl im südspanischen Andalusien ihre absolute Mehrheit eingebüßt und ist zum Regieren auf die rechtspopulistische Vox angewiesen.
Unter ihrem Spitzenkandidaten, dem Regionalregierungschef Juanma Moreno, kam die PP auf 53 Sitze im Parlament in Sevilla, wie die Wahlkommission nach Auszählung von mehr als 90 Prozent der Stimmten mitteilte. Das sind fünf Sitze weniger als vor vier Jahren. Die absolute Mehrheit liegt bei 55 Sitzen.
Vox konnte den Angaben zufolge einen Sitz hinzugewinnen und verfügt damit künftig über 15 Abgeordnete im Regionalparlament in Sevilla. Die Sozialisten (PSOE) des spanischen Regierungschefs Pedro Sánchez kamen in ihrer früheren Hochburg auf nur noch 28 Sitze, noch zwei weniger als bei ihrem historisch schlechten Ergebnis bei der Wahl 2022. Das linke regional-nationalistische Bündnis Adelante Andalucía verbesserte sich von bisher zwei auf acht Sitze, das linke Wahlbündnis Pro Andalucía stellt erneut fünf Abgeordnete.
Was Experten sagen
Der Verlust der absoluten Mehrheit für die PP bedeutet einen Rückschlag für Juanma Moreno, der weniger konfrontativ und aggressiv als die konservative Partei auf nationaler Ebene auftritt. Ähnlich war es auch seinen Parteifreunden bei den Wahlen in der Extremadura (Dezember 2025), Aragón (Februar) und Kastilien und León (März) ergangen. Auch dort wurde die PP zwar jeweils stärkste Kraft, ist aber auf die Stimmen von Vox angewiesen.
Eine Koalition zwischen PP und PSOE ist bisher wegen der scharfen Gegensätze sehr unwahrscheinlich. Im Wahlkampf ging es unter anderem um die wieder anziehende Inflation auch infolge des Irankrieges, Defizite im Gesundheitswesen und die Arbeitslosenquote, die in Andalusien bei knapp 15 Prozent und damit etwa fünfeinhalb Prozentpunkte höher als im Durchschnitt Spaniens liegt. Darüber hinaus spielten fehlender Wohnraum sowie die Einwanderung über das Mittelmeer eine Rolle.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





