
Autokonzern in der Krise: Die VW-Beschäftigten müssen weiter zittern
Autokonzern in der Krise : Die VW-Beschäftigten müssen weiter zittern Von Christian Müßgens 09.07.2026, 20:25Lesezeit: 2 Min. Der Sensemann kommt: Beschäftigte im sächsischen Zwickau protestieren mit Fahnen und...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Autokonzern in der Krise : Die VW-Beschäftigten müssen weiter zittern Von Christian Müßgens 09. 2026, 20:25Lesezeit: 2 Min. Der Sensemann kommt: Beschäftigte im sächsischen Zwickau protestieren mit Fahnen und Trillerpfeifen vor dem Werkstor gegen eine Schließung des Standorts.
dpaIm Ringen um Zehntausende Arbeitsplätze und vier große deutsche Standorte drohen drastische Einschnitte bei Volkswagen. Die Modellpalette soll sich nach F. -Informationen schrittweise halbieren.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Alle Augen waren an diesem Donnerstag auf den Aufsichtsrat des Volkswagen-Konzerns gerichtet. Europas größter Autohersteller will sich mit einem tiefgreifenden Umbau neu ausrichten. Vier deutsche Werke könnten schließen, der Stellenabbau könnte auf mehr als 100.
000 Arbeitsplätze ausgeweitet werden. Die Pläne sind allerdings so weitreichend und umstritten, dass der Aufsichtsrat nach Informationen der F. in etlichen kritischen Fragen zunächst keine Entscheidung getroffen hat.
Die Diskussion über „zustimmungsrelevante“ Themen, also Vorhaben, bei denen der Betriebsrat mitentscheiden muss, solle in folgenden Sitzungen fortgesetzt werden, hieß es am frühen Abend aus Konzernkreisen. Wann genau die nächsten Treffen angesetzt sind, wurde zunächst nicht bekannt. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen VW-Chef Oliver Blume habe den Kontrolleuren am Donnerstag einen umfassenden Umbauplan mit zwölf Initiativen und einem Zielbild für das Jahr 2030 vorgestellt, hieß es weiter. Zu den ersten Schritten, die das Management nun beschlossen hat, gehört nach Informationen der F. eine radikale Verkleinerung der Modellpalette.
VW will die Kosten deutlich reduzierenDas derzeitige Angebot von rund 150 Modellen quer über alle Konzernmarken soll den Plänen zufolge um bis zu 50 Prozent verkleinert werden. Auch den Wildwuchs an Ausstattungsvarianten will der Vorstand drastisch reduzieren. In der Summe, so wird intern vorgerechnet, senke VW die Komplexität seines Angebots um 75 Prozent.
Dadurch, so die Hoffnung, sinken die Kosten deutlich. Das verkleinerte Angebot wird sich auf die Standorte auswirken. Denn wenn ganze Modelle wegfallen, bricht auch Arbeit in Fabriken weg.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





