
Bahn fahren: EU-Kommission will Zugreisen durch Europa einfacher machen
Pläne der EU-Kommission Zugreisen quer durch die EU sollen einfacher werden Ein einziges Ticket für die ganze Fahrt, Entschädigung bei verpasstem Anschluss: Die EU-Kommission will Zugfahren durch die Union komfortabler...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Pläne der EU-Kommission Zugreisen quer durch die EU sollen einfacher werden Ein einziges Ticket für die ganze Fahrt, Entschädigung bei verpasstem Anschluss: Die EU-Kommission will Zugfahren durch die Union komfortabler gestalten. Die Bahnunternehmen kritisieren die Pläne. 09 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Junge Menschen besteigen einen Zug, der zwischen Rumänien und Bulgarien verkehrt Foto: Jean-Michel Delage / Hans Lucas / Es könnte eine Alternative zum Fliegen werden: Die EU-Kommission will lange Zugreisen erleichtern. Sie hat einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, der Betreiber wie die Deutsche Bahn verpflichten soll, auch Fahrkarten der Bahnunternehmen in anderen Ländern zu verkaufen.
Die Einzelheiten
Bei verpassten Anschlüssen sollen Passagiere europaweit eine Entschädigung bekommen. Bislang sind grenzüberschreitende Zugreisen häufig kompliziert, weil Fahrkarten von mehreren Anbietern nötig sind. Wer einen Anschluss verpasst, hat schlicht Pech gehabt: Bei mehreren Fahrkarten verschiedener Anbieter ist niemand dafür zuständig, einen Folgezug oder ein Hotel für die Nacht zu organisieren oder gar eine Entschädigung zu zahlen.
Damit sich das ändert, sollen die großen Bahnunternehmen nach den Vorstellungen aus Brüssel ihre Fahrpläne, Verspätungen und Preise mit anderen Anbietern teilen. Sowohl die großen Bahnbetreiber als auch unabhängige Plattformen sollen so Reisen quer durch Europa mit einer einzigen Fahrkarte anbieten können. Bahnunternehmen schon mehrfach ermahntDie EU-Kommission hat große Unternehmen wie die Deutsche Bahn und die spanische Renfe bereits mehrfach ermahnt, ihre Daten freizugeben, um den Wettbewerb anzukurbeln.
Die Bahnbetreiber sträuben sich jedoch. »Es gibt keinen anderen Fall, in dem jemand verpflichtet wird, das Produkt der Konkurrenz zu verkaufen«, sagte der Chef des Verbands europäischer Bahnbetreiber, Albert Mazzola, der Nachrichtenagentur . Ähnlich wie innerhalb Deutschlands sollen Passagiere bei verpassten Anschlüssen den nächsten Zug nehmen oder eine Erstattung des gesamten Fahrpreises beantragen können.
Was Experten sagen
Bei langen Verspätungen soll eine Entschädigung fällig werden. Die Kosten soll der Betreiber übernehmen, der die Probleme verursacht hat. Mehr zum Thema Krisen und Unsicherheiten: So retten Sie Ihren Urlaub in diesem Jahr Eine Kolumne von Hermann-Josef Tenhagen Von Amsterdam nach Berlin ab zehn Euro: Was taugt die neue Billig-Bahn GoVolta?
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