
Bayer gewinnt Glyphosat-Streit in den USA vor Supreme Court
Bayer gewinnt Glyphosat-Streit vor Supreme Court Der Pharma- und Agrarkonzern Bayer hat im milliardenschweren US-Rechtsstreit um mutmaßliche Krebsrisiken seines Unkrautvernichters Glyphosat einen entscheidenden Sieg...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Bayer gewinnt Glyphosat-Streit vor Supreme Court Der Pharma- und Agrarkonzern Bayer hat im milliardenschweren US-Rechtsstreit um mutmaßliche Krebsrisiken seines Unkrautvernichters Glyphosat einen entscheidenden Sieg errungen. 18 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (1 Minute) 1 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ein Landwirt auf dem Feld Foto: Frank Hoermann / Sven Simon / picture alliance Der Pharma- und Agrarkonzern Bayer hat im milliardenschweren US-Rechtsstreit um mutmaßliche Krebsrisiken seines Unkrautvernichters Glyphosat einen entscheidenden Sieg vor dem Obersten Gerichtshof der USA errungen. Der Supreme Court entschied, dass die Zulassungsvorgaben der US-Bundesbehörden Vorrang vor dem Recht einzelner Bundesstaaten haben. Damit entzogen die Richter Tausenden Klagen wegen angeblich unzureichender Krebs-Warnhinweise die Grundlage.
Die Einzelheiten
Bayer hatte stets argumentiert, dass die US-Umweltschutzbehörde EPA den Wirkstoff als nicht krebserregend einstuft und entsprechende Warnhinweise daher nicht zulässig seien. Bayer begrüßte die Entscheidung. Dadurch dürften »aktuelle Klagen abgewiesen und mögliche künftige Klagen verhindert werden – soweit sie auf angeblich fehlenden Warnhinweisen beruhen«, so der Dax-Konzern.
An der Börse legte die Bayer-Aktie nach der Entscheidung um 17 Prozent zu. Vergangenes Jahr verzeichnete das Unternehmen wegen der Rechtsfälle einen Verlust von 3,6 Milliarden Euro. In Kürze mehr bei SPIEGEL.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





