
Bayern: Nachtzug aus Kroatien wegen Panne an Bremse evakuiert
Panne an Bremse Nachtzug nach Stuttgart mit 250 Passagieren evakuiert Unsanftes Ende einer nächtlichen Zugfahrt: Ein Nachtzug aus Kroatien musste in Bayern nothalten, weil es an Bord zu brennen schien. Die Passagiere...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Panne an Bremse Nachtzug nach Stuttgart mit 250 Passagieren evakuiert Unsanftes Ende einer nächtlichen Zugfahrt: Ein Nachtzug aus Kroatien musste in Bayern nothalten, weil es an Bord zu brennen schien. Die Passagiere wurden in einer Turnhalle untergebracht. 53 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Evakuierung in Traunstein Foto: Bayerisches Rotes Kreuz / dpa Feuerwehr und Sanitäter haben im oberbayerischen Traunstein einen Nachtzug aus Kroatien evakuiert. Der Großalarm ging laut Bayerischem Roten Kreuz (BRK) um 5:11 Uhr morgens ein.
Die Einzelheiten
Es wurde ein Brand im Zug gemeldet, der sich dann jedoch als qualmende Bremse herausstellte. Laut Kreisfeuerwehrverband Traunstein wurden 250 Fahrgäste aus dem Zug evakuiert, das BRK sprach von 200 Menschen. Der Zugverkehr auf dem vielbefahrenen Streckenabschnitt zwischen Salzburg und München wurde für eine Stunde eingestellt.
Mehr zum Thema Am Bodensee: Schmorender Händetrockner legt Zug lahm Vorfall in der Regionalbahn: Reisende schlagen Zugscheiben wegen starken Rauchs ein Der Zug der kroatischen Staatsbahn war von Zagreb nach Stuttgart unterwegs, für die Fahrgäste endete die Nachtruhe wegen der Evakuierung dann vorzeitig. Notärzte untersuchten mehrere Fahrgäste, die den von der überhitzten Bremse erzeugten Rauch eingeatmet hatten. Laut Feuerwehr musste niemand ins Krankenhaus gebracht werden.
»Herausfordernde Situation«Offenbar war es das Zugpersonal, das auf die überhitzte Bremse aufmerksam geworden war. Die Feuerwehrleute besprühten das Bauteil mit Feuerlöschern und brachten so den Rauch unter Kontrolle. Ursache war mutmaßlich ein technischer Defekt.
Feuerwehr-Einsatzleiter Christian Schulz nannte die Evakuierung der vielen Fahrgäste eine »herausfordernde Situation«. Die Passagiere wurden vorübergehend in einer Turnhalle untergebracht und setzten ihre Weiterfahrt Richtung München und Stuttgart dann im Laufe des Morgens mit anderen Zügen fort. Der Schaden an dem Zug ist nach erster Einschätzung gering.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





