
Belgien: Festnahmen nach Anschlag auf Synagoge in Lüttich – pro-iranisches Motiv vermutet
Serie antisemitischer Anschläge in Europa Belgien nimmt sieben Verdächtige nach Anschlag auf Synagoge fest Ermittler haben nach dem Bombenanschlag auf eine Synagoge in Lüttich sieben Verdächtige festgenommen. Die Tat...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Serie antisemitischer Anschläge in Europa Belgien nimmt sieben Verdächtige nach Anschlag auf Synagoge fest Ermittler haben nach dem Bombenanschlag auf eine Synagoge in Lüttich sieben Verdächtige festgenommen. Die Tat gilt als Teil einer Serie mutmaßlich proiranisch motivierter Angriffe auf jüdische Einrichtungen in Europa. 13 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Krankenwagen nach einem Anschlag in Lüttich Foto: Virginia Mayo/ AP Mehr als drei Monate nach einem Bombenanschlag auf eine Synagoge in Lüttich haben die belgischen Ermittler sieben Verdächtige festgenommen. Die Festnahmen seien bei mehreren Polizeirazzien erfolgt, teilte am Donnerstagabend die Staatsanwaltschaft mit.
Die Einzelheiten
Die Regierung hatte den Anschlag Anfang März als »verabscheuungswürdige antisemitische Tat« eingestuft. Er reihte sich ein in eine ganze Reihe von Anschlägen auf jüdische Einrichtungen in Europa nach Beginn des Irankriegs. Brandstiftungen und Anschläge in ganz EuropaZur Identität der Festgenommenen machte die Staatsanwaltschaft keine Angaben, sie verwies auf den Schutz der Ermittlungen.
Bei dem Bombenanschlag in Lüttich waren Anfang März das Haupttor der Synagoge beschädigt worden und Fenster zu Bruch gegangen. Verletzt wurde niemand. Mehr zum Thema Iranische Anschlagsserie: Das ist der mutmaßliche Drahtzieher des Anti-Israel-Terrors in Europa Von Nikolai Antoniadis, Ulrich Kraetzer und Friederike Röhreke Politik und jüdische Gemeinde alarmiert: Vier Festnahmen nach Feuer an Synagoge in Rotterdam Attentat in Lüttich: "Der wollte so viel Schaden anrichten wie möglich" Von Stefan Simons Der Irankrieg hatte Ende Februar mit US-israelischen Angriffen auf das Land begonnen.
In der Folge kam es in Europa zu mehreren Brandstiftungen und Anschlägen an jüdische Einrichtungen. Betroffen waren unter anderem Ziele in London, Paris, Belgien, den Niederlanden und auch in Deutschland. Es werden proiranische Gruppen hinter den Anschlägen vermutet.
Antisemitismus breitet sich aus – wo bleibt der Aufschrei? Einen Kommentar zum Anstieg judenfeindlicher Vorfälle lesen Sie hier.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





