
Benzin kostet in den USA jetzt 50 Prozent mehr als vor dem Irankrieg
Wegen Trumps Feldzug Benzin kostet in den USA jetzt 50 Prozent mehr als vor dem Irankrieg Der Irankrieg hat auch in den USA die Spritpreise in die Höhe gejagt. Für Präsident Donald Trump sind das schlechte Nachrichten –...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Wegen Trumps Feldzug Benzin kostet in den USA jetzt 50 Prozent mehr als vor dem Irankrieg Der Irankrieg hat auch in den USA die Spritpreise in die Höhe gejagt. Für Präsident Donald Trump sind das schlechte Nachrichten – denn im November stehen Zwischenwahlen an. 00 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Tankstelle im New Yorker Stadtteil Brooklyn Foto: Spencer Platt / Getty Images Der durchschnittliche Preis für Normalbenzin ist in den USA innerhalb von einer Woche um 31 Cent pro Gallone (3,8 Liter) gestiegen. Damit kostet Benzin in den USA aktuell im Schnitt 4,48 Dollar an der Zapfsäule - und damit rund 50 Prozent mehr als vor dem Irankrieg.
Die Einzelheiten
Das teilte der US-Automobilclub AAA mit. Hauptursache für den Anstieg der Spritkosten ist der Sprung bei den Rohölpreisen. Der Ölpreis hat sich seit Beginn des Waffengangs teils mehr als verdoppelt.
Auslöser dieser Ölpreiskrise ist die Sperrung der Straße von Hormus. Irans Regime hatte mit diesem Schritt auf die von US-Präsident Donald Trump befohlenen großflächigen Angriffe auf Iran reagiert. Die Angst der Republikaner vor der Wut an der Zapfsäule»Nach der Ankündigung des ersten Waffenstillstands herrschte Optimismus – das könnte wirklich der Anfang vom Ende des Konflikts sein«, sagte Rob Smith, Leiter des globalen Kraftstoffeinzelhandels bei S&P Global Energy.
»Die Rohölpreise sanken entsprechend, die Spotpreise für Benzin folgten, und die Händler gaben die Abschläge weiter. « Doch der Krieg ging weiter. Die Preise drehten und stiegen wieder.
Was Experten sagen
Die Entwicklung ist auch politisch brisant: US-Verbraucher reagieren traditionell empfindlich auf steigende Spritkosten. Politiker fürchten diese Entwicklung entsprechend. Das führte im Vorfeld der vergangenen Präsidentschaftswahlen etwa dazu, dass der damalige US-Präsident Joe Biden die Ukraine bat, Angriffe auf russische Ölinfrastruktur zu unterlassen.
Mehr zum Thema Studie von Wirtschaftsforschern: Tankstellen geben beim Diesel nur vier Cent vom Steuerrabatt weiter Teures Benzin und Heizöl: Inflation steigt wegen Irankriegs auf 2,9 Prozent Abschied von Öl und Gas: So wälzt der Irankrieg die Energiepolitik in vielen Ländern um Eine Analyse von Susanne Götze Biden fürchtete Nachteile an der Wahlurne wegen möglicher Benzinpreissteigerungen. Nun sitzt Donald Trump im Weißen Haus – und könnte bei den anstehenden Midtermwahlen den Ärger vieler Wähler zu spüren bekommen. Bei diesen »Zwischenwahlen« wird jeweils ein Teil der Sitze von Repräsentantenhaus und Senat neu gewählt.
Die nächsten »Midterms« stehen im November an. Trumps Republikaner fürchten, dann die Mehrheit im Unterhaus zu verlieren. Keine schnelle Erholung der Preise in SichtAuf schnelle Entspannung an der Zapfsäule können sie wohl nicht hoffen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





