
Bericht der Financial Times: Deutschland soll sich um Kauf von Tomahawk-Raketen bemühen
Bericht der Financial Times : Deutschland soll sich um Kauf von Tomahawk-Raketen bemühen 10.05.2026, 07:58Lesezeit: 2 Min. In Japan demonstriert die US-Armee vergangenen September das Typhon-System, von dem auch...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Bericht der Financial Times : Deutschland soll sich um Kauf von Tomahawk-Raketen bemühen 10. 2026, 07:58Lesezeit: 2 Min. In Japan demonstriert die US-Armee vergangenen September das Typhon-System, von dem auch Tomahawks starten können.
/Tim KellyWeil Trump die US-Raketen nicht mehr in Deutschland stationieren will, plant die Bundesregierung sie zu kaufen – das will eine Zeitung erfahren haben. Verteidigungsminister Pistorius soll eine Washington-Reise planen, sofern man ihn dort empfangen wolle. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Nach der amerikanischen Absage der Stationierung von Tomahawk-Raketen in Deutschland will sich die Bundesregierung einem Bericht zufolge bei den USA um einen Kauf dieser Marschflugkörper bemühen.
Die Einzelheiten
Die Bundesregierung hoffe, die US-Regierung vom Verkauf der Waffen zusammen mit der dazugehörigen bodengestützten Typhon-Raketenstartrampe zu überzeugen, berichtete die „Financial Times“ am Sonntag unter Berufung auf Insider. Verteidigungsminister Boris Pistorius plane eine Reise nach Washington, um für den Kauf der Langstreckensysteme zu werben. Deutschland hatte im vergangenen Juli eine Anfrage zum Kauf des Typhon-Systems vorgelegt.
Die USA hätten darauf bislang jedoch nicht geantwortet, so das Blatt. Ein Besuch von Pistorius hänge jedoch davon ab, ob er ein Treffen mit seinem Kollegen Pete Hegseth vereinbaren könne. Dies gelte angesichts der wegen des Irankrieges verschlechterten Beziehungen zwischen US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzler Friedrich Merz nicht als sicher, schreibt die Zeitung.
Stellungnahmen des Weißen Hauses, des US-Verteidigungsministeriums sowie des Bundesverteidigungsministeriums lagen zunächst nicht vor. Lücke bei der VerteidigungsfähigkeitPistorius hatte nach der US-Absage der Stationierung von Tomahawk-Raketen von einer Lücke bei der Verteidigungsfähigkeit gesprochen. Man müsse prüfen, wie dies ausgeglichen werden könne.
Die Marschflugkörper waren demnach als Überbrückung gedacht, bis Europa eigene Systeme entwickelt hat. Der Tomahawk ist ein Marschflugkörper mit großer Reichweite.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





