
Beziehung: Welcher Bindungstyp Sie sind – und was das für die Liebe bedeutet
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July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. In diesem SPIEGEL LOVELETTER finden Sie außerdem: Der Magen-Darm-Trakt und die Liebe: Was in Ihrem Körper passiert, wenn Sie verliebt sind Von Malte Müller-Michaelis SPIEGEL: Herr Levine, vor 16 Jahren haben Sie den Weltbestseller »Attached« geschrieben und damit die Idee der verschiedenen Bindungsstile in romantischen Beziehungen auch Laien bekannt gemacht.
In einem amerikanischen Magazin las ich nun: Der Erfolg war Ihnen peinlich. Levine: Ich bin Neurowissenschaftler und Psychiater, arbeitete im Labor, in der Klinik und mit Patienten. So ein populärer Selbsthilferatgeber kann einem in der akademischen Welt den Ruf ruinieren.
Die Einzelheiten
Unsere Gesprächspartner Foto: Shira Weiss Amir Levine lehrt klinische Psychiatrie am Columbia University Medical Center, arbeitet als Psycho- und Paartherapeut und bildet Kolleginnen und Kollegen in der von ihm entwickelten Secure Priming Therapy weiter. Mit »Attached« (»Warum wir uns immer in den Falschen verlieben«, gemeinsam mit Rachel Heller) gelang ihm 2010 ein internationaler Bestseller. Nun ist »Secure« erschienen.
SPIEGEL: Warum haben Sie ihn geschrieben? Levine: Die Idee kam mir, als ich während meiner Facharztausbildung in einer therapeutischen Einrichtung für traumatisierte Mütter arbeitete. Wir unterstützten sie dabei, eine sichere Bindung zu ihren Kindern aufzubauen, so kam ich in Kontakt mit der von Psychiater John Bowlby und Mary Ainsworth entwickelten Bindungstheorie.
Zur gleichen Zeit litt ich unter der Trennung von meiner damaligen Partnerin und bekam den Eindruck: Auch bei Erwachsenen erklärt der individuelle Bindungsstil so viel. SPIEGEL: Für alle, die es noch nicht kennen: Können Sie das Konzept kurz erklären? Levine: Ich unterscheide vier Bindungsstile: ängstlich, vermeidend, sicher und ängstlich-vermeidend – je nachdem, wie wichtig jemandem Intimität und Nähe ist und wie empfindlich man auf vermeintliche Bedrohungen dieser Nähe reagiert.
Was Experten sagen
Der ängstliche Typ braucht viel Bestätigung und fürchtet um die Beziehung, sobald zu viel Abstand entsteht. Für den vermeidenden Typ ist es umgekehrt, er schätzt seine Eigenständigkeit und fühlt sich in einer engen Partnerschaft schnell erdrückt. Der sichere Typ kann mit beidem umgehen: Er mag Nähe, bekommt aber nicht sofort Panik, wenn der Partner sich mal nicht meldet.
Wer ängstlich und vermeidend ist, verhält sich in Beziehungen oft widersprüchlich. Erst will man ganz viel Intimität, dann hält man sie nicht aus. SPIEGEL: Ängstlich-vermeidend klingt nicht so gut.
Wahrscheinlich sollte man versuchen, einen sicheren Partner abzubekommen, oder? Levine: Ich halte nicht viel von einer Rangfolge.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




