
Bilanz nach einem Jahr: So bewerten die Fraktionen Schwarz-Rot
Bilanz nach einem Jahr So bewerten die Fraktionen Schwarz-Rot Stand: 05.05.2026 • 17:34 Uhr Die schwarz-rote Koalition hat eine durchwachsene Bilanz ihres ersten Amtsjahres gezogen und zugleich ihren Willen bekräftigt,...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Bilanz nach einem Jahr So bewerten die Fraktionen Schwarz-Rot Stand: 05. 2026 • 17:34 Uhr Die schwarz-rote Koalition hat eine durchwachsene Bilanz ihres ersten Amtsjahres gezogen und zugleich ihren Willen bekräftigt, gemeinsam weitere Reformen anzupacken. Vieles soll besser werden.
Die Opposition äußert vernichtende Kritik. Vor einem Jahr hat die schwarz-rote Koalition ihre Arbeit aufgenommen. Damals herrschte Aufbruchsstimmung in Union und SPD.
Die Einzelheiten
Mittlerweile ist das anders: In der Koalition knirscht es, und an der Basis rumort es. Nun ist Zeit für eine Zwischenbilanz: Heute sind die Bundestagsfraktionen zu ihren regulären Sitzungen im Reichstagsgebäude zusammengekommen - und sie zogen Bilanz, wobei sie erwartungsgemäß zu gegensätzlichen Ergebnissen kamen. Die Bewertungen von einem Jahr Schwarz-Rot aus Sicht der unterschiedlichen Fraktionen im Bundestag: CDU/CSU: Ernüchternde Stimmung In der Kanzlerpartei CDU herrscht ernüchternde Stimmung.
"Meine Bilanz ist ein bisschen gespalten", sagte Unions-Parlamentsgeschäftsführer Steffen Bilger (CDU). "Es reicht halt noch nicht aus. " Fraktionschef Jens Spahn bemängelte das Erscheinungsbild der Koalition: "Viele unserer Erfolge sind in zu viel öffentlichem Streit und Zank untergegangen.
" Spahn mahnte Union und SPD zum Zusammenhalt. Man habe sich in den vergangenen Monaten zu sehr in "Spiralen der Selbstvergewisserung und der Rechtfertigung" verfangen. "Da müssen und wollen wir raus, wieder zu gemeinsamer Arbeit in dieser Koalition", sagte er.
Was Experten sagen
"Wir sind dazu verpflichtet, in der politischen Mitte, in dieser Koalition, die Probleme zu lösen. " Die bisher unerfüllten Kernanliegen der Union sind: Die Wirtschaft muss wieder wachsen, und die Sozialsysteme sollen durch Reformen finanziell stabilisiert werden. Spahn hält eine Wende zum Besseren noch für möglich: "Wenn uns das gelungen ist, werden wir in einigen Wochen und Monaten noch mal anders auf diese Zeit schauen.
" Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) warnte: "Die größte Schwäche einer Politik ist, wenn der Glaube an die Handlungsfähigkeit verloren geht. " Auch der Koalition sei klar, dass da das größte Risiko bestehe. Dobrindt forderte, die zunehmende Polarisierung zwischen rechts und links in der Gesellschaft einzudämmen.
Diese gefährde die politische Mitte: "Das heißt: mehr Sicherheit schaffen, Verlustängste bekämpfen und den Glauben an die Handlungsfähigkeit einer politischen Mitte stärken. " Bilanz nach einem Jahr schwarz-roter Koalition Marc Steinhäuser, ARD Berlin, tagesschau, Das Erste, 05. 2026 • 16:00 Uhr SPD: Zu viel Zoff, aber Weiterarbeit Das Fazit des Regierungs-Juniorpartners fiel durchwachsen aus.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





