
Bordeaux: Magen-Darm-Erkrankungen stoppen Kreuzfahrtschiff "Ambition"
Im Hafen von Bordeaux Zahlreiche Magen-Darm-Erkrankungen stoppen Kreuzfahrtschiff Betroffen sind rund 50 Menschen an Bord: Wegen einer rätselhaften Magen-Darm-Erkrankung dürfen Passagiere und Besatzung die »Ambition« im...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Im Hafen von Bordeaux Zahlreiche Magen-Darm-Erkrankungen stoppen Kreuzfahrtschiff Betroffen sind rund 50 Menschen an Bord: Wegen einer rätselhaften Magen-Darm-Erkrankung dürfen Passagiere und Besatzung die »Ambition« im Hafen von Bordeaux nicht verlassen. Französische Medien berichten von einem Todesfall. 09 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Die »Ambition« im Hafen von Bordeaux Foto: Antoine Le Goff / MAXPPP / IMAGO Aufgrund einer Häufung von Magen-Darm-Erkrankungen an Bord dürfen Passagiere und Crewmitglieder ein im südwestfranzösischen Bordeaux eingelaufenes Kreuzfahrtschiff nicht verlassen. Mediziner seien an Bord der »Ambition« gegangen, um die Lage zu bewerten und Proben zu nehmen, teilten die örtlichen Gesundheitsbehörden und die Präfektur mit.
Die Einzelheiten
Nach Angaben des Kapitäns seien rund 50 Passagiere erkrankt. Wie die örtliche Zeitung »Sud Ouest« und weitere französische Medien berichteten, starb ein über 90 Jahre alter britischer Passagier. An Bord des Kreuzfahrtschiffes befinden sich mehr als 1700 Menschen, unter ihnen gut 1200 überwiegend britische und irische Passagiere.
Nach ersten Untersuchungen sind die Erkrankten nicht mit Noroviren infiziert, die sehr ansteckend sind und Durchfall und Erbrechen auslösen. Es würden jedoch noch weitere Untersuchungen gemacht, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Möglicherweise habe es ein Problem mit verdorbenen Lebensmitteln gegeben.
Mehr zum Thema Sozialpsychologin über Pandemie-Sorgen: Woher kommt die große Hantavirus-Angst? Ein Interview von Maik Großekathöfer Ausbruch auf MV »Hondius«: WHO rechnet mit weiteren Hantavirusfällen Andesvirus auf Kreuzfahrtschiff: Die Passagiere reisen nach Hause – wie kann das Virus jetzt eingedämmt werden? Von Anika Freier Die französischen Behörden betonten, es gebe keinen Grund, einen Zusammenhang zwischen diesem Ausbruch an Bord des aus Belfast und Liverpool kommenden Kreuzfahrtschiffes und dem von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Schiff MV »Hondius« herzustellen.
Was Experten sagen
Im Laufe des Tages wollten die Behörden über das weitere Vorgehen entscheiden, sobald erste Untersuchungsergebnisse vorliegen. Die »Ambition« sollte eigentlich Kurs Richtung Spanien nehmen. Die von einem Hantavirus-Ausbruch betroffene »Hondius« hatte am Sonntag den Hafen von Teneriffa angesteuert, wo die Passagiere evakuiert wurden.
Derzeit sind elf bestätigte oder wahrscheinliche Hantavirus-Fälle im Zusammenhang mit der »Hondius« erfasst. Darunter sind auch die drei verstorbenen Passagiere, bei denen eine Infektion mit dem Hantavirus-Typ Andes nachgewiesen wurde oder vermutet wird.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





