
Brasilien: 13-Jähriger erschießt zwei Mitarbeiter an Schule in Rio Branco
Angriff mit Handfeuerwaffe 13-Jähriger erschießt zwei Mitarbeiter an Schule in Brasilien Kinder versuchten in Panik, sich über eine Mauer zu retten: Im Nordwesten Brasiliens hat ein Teenager an seiner Schule zwei...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Angriff mit Handfeuerwaffe 13-Jähriger erschießt zwei Mitarbeiter an Schule in Brasilien Kinder versuchten in Panik, sich über eine Mauer zu retten: Im Nordwesten Brasiliens hat ein Teenager an seiner Schule zwei Menschen getötet. Der Angreifer wurde festgenommen, sein Stiefvater ebenso. 09 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Schülerinnen und Schüler auf dem Dach der angegriffenen Schule Foto: Erneut hat es in Brasilien einen Angriff auf eine Bildungseinrichtung gegeben. Ein 13-Jähriger erschoss an einer Schule im Nordwesten des Landes zwei Menschen, zwei weitere Personen wurden verletzt.
Die Einzelheiten
Der Junge, der die Schule besucht, wurde nach seinem Angriff auf die Mittelschule Instituto São José in Rio Branco im nordwestlichen Bundesstaat Acre festgenommen, wie die örtlichen Behörden am Dienstag (Ortszeit) mitteilten. Bei den beiden Todesopfern handelt es sich demnach um Mitarbeiter der Schule. Unter den Verletzten ist den Behörden zufolge ein elfjähriges Mädchen.
Ihr wurde ins Bein geschossen. Der mutmaßliche Täter betrat das Schulgebäude und gab mehrere Schüsse in einem Flur ab, der zum Büro des Schulleiters führt, wie der Oberstleutnant der Militärpolizei von Acre, Felipe Russo, mitteilte. Nach dem Angriff habe sich der Junge der Polizei ergeben.
Der Stiefvater des Schützen, dem die bei dem Angriff verwendete Pistole gehört, wurde Russo zufolge ebenfalls festgenommen. Die Polizei habe zudem weitere Schüler identifiziert, die möglicherweise mit dem Angreifer zusammenarbeiteten. Von örtlichen Medien veröffentlichte Bilder zeigten eine Frau, die auf einer Trage evakuiert wird sowie weinende Menschen vor dem Schulgebäude.
Was Experten sagen
Eduardo Rodrigues Cavalcante, der als Rezeptionist in einem Hotel neben der Schule arbeitet, beschrieb, wie einige Schüler versuchten, über eine Mauer zu klettern, die die Schule vom Hotel trennt. »Die Mauer ist sechs Meter hoch, und nur einem Menschen gelang es, hinüberzuspringen und hier im Hotel Zuflucht zu suchen«, sagte der 19-Jährige. »Die anderen blieben beim Versuch zu fliehen auf dem Schuldach zurück.
« Er habe »Schüsse und viel Geschrei« gehört. Schulen im Staat bleiben geschlossenDie Regierung von Acre gab bekannt, dass an allen Schulen des Bundesstaates der Unterricht für drei Tage ausgesetzt werde und psychologische Unterstützungsteams mobilisiert worden seien, um Schüler und Lehrkräfte zu betreuen. Die Regierung sprach den Betroffenen des Schusswaffenvorfalls ihr Beileid aus.
Mehr zum Thema Mit Axt, Messern, Molotowcocktails: Was steckt hinter den Angriffen auf brasilianische Schulen und Kitas? Von Marian Blasberg, Rio de Janeiro Bluttat in Brasilien: Teenager tötet Neunjährigen bei Messerangriff auf Grundschule Brasilien verzeichnet in den vergangenen Jahren einen drastischen Anstieg von Angriffen auf Bildungseinrichtungen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





