
Brasilien: Neue Festnahmen nach tödlichem Rope-Jumping-Sturz von Brücke
Rope-Jumping-Unfall in Brasilien Neue Festnahmen nach tödlichem Sturz von Brücke Sie sollen digitale Beweismittel manipuliert haben: Nach dem tödlichen Unfall, bei dem eine junge Frau ohne Sicherungsseil in den Tod...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Rope-Jumping-Unfall in Brasilien Neue Festnahmen nach tödlichem Sturz von Brücke Sie sollen digitale Beweismittel manipuliert haben: Nach dem tödlichen Unfall, bei dem eine junge Frau ohne Sicherungsseil in den Tod geworfen wurde, haben die brasilianischen Behörden weitere Verdächtige festgenommen. 34 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Rotlicht eines Polizeiautos (Archivbild) Foto: IMAGO Eine Woche nach dem tödlichen Rope-Jumping-Unfall einer jungen Frau in Brasilien hat die Polizei drei weitere Verdächtige festgenommen. »Im Verlauf der Ermittlungen wurden Hinweise auf eine mögliche Unterdrückung von für die Ermittlungen relevanten Beweisen zusammengetragen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Verschwinden des von dem Opfer beim Sprung verwendeten Aufnahmegeräts«, teilte die ermittelnde Polizeichefin Andréa Levy mit. Nach Angaben der Polizei gehören die Festgenommenen zum Team, das für die Organisation und Durchführung des Sprungs verantwortlich gewesen sein soll.
Die Einzelheiten
Gegen die drei Verdächtigen – eine 29-jährige Frau sowie zwei Männer im Alter von 25 und 27 Jahren – wurden befristete Haftbefehle für zunächst fünf Tage erlassen. Zudem genehmigte ein Gericht Durchsuchungen und Beschlagnahmungen von Mobiltelefonen, elektronischen Geräten und weiteren Beweismitteln. Die Ermittler erklärten, es gebe Hinweise darauf, dass nach dem Unglück möglicherweise digitale Inhalte gelöscht worden seien.
Sie ermitteln wegen des Verdachts, dass die Verantwortlichen den Tod der Frau bewusst in Kauf genommen haben könnten. Zudem prüfen die Behörden den Verdacht einer möglichen Prozessmanipulation. Rätsel um die verschwundene KameraDie junge Frau war am 13.
Juni von der stillgelegten Ponte do Esqueleto zwischen den Städten Limeira und Cordeirópolis im Bundesstaat São Paulo rund 40 Meter in die Tiefe gestürzt. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie Mitarbeiter des Veranstalterteams sie von der Absprungplattform stoßen, obwohl das Sicherungsseil unbefestigt auf der Plattform liegen geblieben war. Die drei Instruktoren, die am Unfalltag festgenommen worden waren, befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft.
Was Experten sagen
Das Team konnte bislang nicht erklären, wie es zu dem tödlichen Fehler kam. Zwei der Beschuldigten räumten bei ihren Vernehmungen laut dem Nachrichtenportal »G1« ein, für die Vorbereitung der Seile verantwortlich gewesen zu sein. Sie konnten die Aufgabenverteilung innerhalb des Teams jedoch nicht näher erläutern.
Wird die Brücke jetzt abgerissen? Die Polizei sucht weiterhin nach der Kamera, die die 21-Jährige beim Sprung bei sich getragen hatte. Das Gerät gilt als wichtiger Baustein zur Rekonstruktion des Geschehens, hieß es.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





