
Bärbel Bas wirbt auf DGB-Kongress für Reformen und Mehrarbeit bei Frauen
Auftritt beim DGB-Kongress »Mehr Frauenpower kann nur gut sein«, sagt die Arbeitsministerin – und erntet Jubel »Unser Land muss wirtschaftlich wieder in die Spur kommen«: Arbeitsministerin Bas sucht auf dem DGB-Kongress...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Auftritt beim DGB-Kongress »Mehr Frauenpower kann nur gut sein«, sagt die Arbeitsministerin – und erntet Jubel »Unser Land muss wirtschaftlich wieder in die Spur kommen«: Arbeitsministerin Bas sucht auf dem DGB-Kongress die Nähe der Gewerkschafter. Anders als zuvor Kanzler Merz erhält sie Applaus. 28 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas beim DGB-Kongress Foto: Bernd von Jutrczenka / dpa Als der Bundeskanzler am Vormittag auf dem Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sprach, viel der Applaus mager aus. Stattdessen erntete Friedrich Merz (CDU) für die Verkündung seiner Reformpläne immer wieder Buhrufe und Zwischenrufe.
Die Einzelheiten
Nun hat auch Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) vor den Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern gesprochen – bei deutlich wohlwollenderem Klima. Wie zuvor Merz hatte auch Bas in ihrer Rede die schwierige wirtschaftliche Lage Deutschlands skizziert und Reformvorhaben der Bundesregierung entsprechend als Notwendigkeit verteidigt. »Unser Land muss wirtschaftlich wieder in die Spur kommen«, mahnte Bas.
Der Sozialstaat sei zu analog, zu kompliziert, eine Modernisierung dringend nötig. Streitpunkt ArbeitszeitZugleich machte Bas immer wieder deutlich, Arbeitnehmerrechte verteidigen zu wollen. Zumindest in dem Maße, wie es der Koalitionspartner erlaubt: »Wenn es nach der SPD und mir persönlich geht, fassen wir das Thema Arbeitszeit gar nicht erst an«, sagte sie etwa, »aber es steht im Koalitionsvertrag«.
Man führe mit CDU und CSU harte Diskussionen, es gebe viele Unterschiede – aber beide Parteien vereine ein Bewusstsein für die Krisen der Welt. Mehr zum Thema Auftritt beim DGB-Kongress: »Das ist keine Bösartigkeit von mir«, sagt der Kanzler – und erntet Gelächter Migrationspolitik: Bärbel Bas entlarvt nicht nur die SPD Eine Kolumne von Nikolaus Blome Zerrüttete Koalition: »Finanzpolitisches Armutszeugnis« – Klingbeils Haushaltspläne stoßen auf harte Kritik Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD vereinbart, den Achtstundentag zugunsten einer Wochenarbeitszeit zu flexibilisieren. Die Gewerkschaften wehren sich vehement gegen die geplante Änderung.
Was Experten sagen
Bei der Vorbereitung des Gesetzentwurfs war der sogenannte Sozialpartnerdialog zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern ergebnislos gescheitert. Bas bot weitere Gespräche an. Sie werde noch einmal auf die Sozialpartner zu gehen und alles versuchen, »noch eine Einigkeit an dieser Stelle herzustellen«.
Die Sozialdemokratin mahnte, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssten immer im Blick bleiben. »Man erreicht kein Wirtschaftswachstum, indem man Beschäftigte schlechter schützt oder wie Zitronen auspresst, im Gegenteil«. Arbeitsschutz und soziale Sicherheit seien kein Luxus, beides seien Grundlagen für wirtschaftlichen Erfolg.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





