
Bundesblock warnt: Abschaffung der Krypto-Haltefrist könnte zu Mindereinnahmen führen
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Hier die neuesten Entwicklungen an den Märkten für digitale Vermögenswerte: Startseite Schlagzeilen Politik Steuer Bundesblock warnt vor Abschaffung der Krypto-HaltefristMilliarden-Irrtum? Bundesblock warnt: Abschaffung der Krypto-Haltefrist könnte zu Mindereinnahmen führenDer Bundesblock warnt vor einer Abschaffung der Krypto-Haltefrist. Eine pauschale Steuer nach österreichischem Vorbild könnte Deutschland als Standort schwächen.
von Johannes Dexl 08. 2026 Teilen Bitcoin-Kurs54. 50 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: Shutterstock | Bitcoin und Co.
Marktdynamik
sollen in Deutschland künftig wie Kapitaleinkünfte besteuert werden KI-Zusammenfassung lesen KI-Zusammenfassung lesenZusammenfassung wird erstellt…Der Blockchain Bundesverband warnt vor einer Abschaffung der Krypto-Haltefrist in Deutschland. â³Ein Positionspapier fordert stattdessen Verbesserungen im Steuervollzug und der Rechtssicherheit. â³Eine Umstellung auf Abgeltungsteuer könnte zu Mindereinnahmen führen.
â³Der Verband kritisiert das österreichische Modell und plädiert für eine fundierte Datenbasis vor Reformen. â³ Der Blockchain Bundesverband stellt sich gegen eine grundlegende Reform der Krypto-Besteuerung in Deutschland. In einem neuen Positionspapier fordert der Verband, die bisherige Systematik mit einjähriger Haltefrist beizubehalten und stattdessen den Steuervollzug sowie die Rechtssicherheit bei DeFi, Staking, Airdrops und anderen technischen Vorgängen zu verbessern.
Kern des Papiers ist die Warnung vor einem vorschnellen Wechsel in Richtung Abgeltungsteuer. Nach geltendem Recht bleiben Gewinne aus Bitcoin und anderen Kryptowerten nach Ablauf eines Jahres steuerfrei. Verkäufe innerhalb der Jahresfrist werden dagegen mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert, der bis zu 45 Prozent betragen kann.
Auswirkungen auf die Märkte
Aus Sicht des Bundesblocks ist dieses System schlüssig, weil kurzfristige Spekulation höher belastet wird, langfristiges Halten aber steuerlich begünstigt bleibt. Eine Umstellung auf eine pauschale Besteuerung analog zu Aktien könnte dem Verband zufolge sogar zu Mindereinnahmen führen. Der Grund: Kurzfristige Gewinne würden dann nicht mehr mit bis zu 45 Prozent, sondern nur noch mit einem niedrigeren Pauschalsatz besteuert.
Zudem könnten neue Verlustverrechnungsmöglichkeiten das Steueraufkommen belasten. Mit Blockpit bist du auf mögliche Änderungen bei der Krypto-Besteuerung vorbereitet und behältst deine Transaktionen jederzeit im Blick. Jetzt kostenlos registrieren.
Österreich soll kein Vorbild sein Besonders kritisch sieht der Bundesblock das österreichische Modell. Dort werden Krypto-Gewinne unabhängig von der Haltedauer mit 27,5 Prozent besteuert. Inländische Anbieter behalten die Steuer seit 2024 direkt ein.
Die Veränderung prägt weiterhin die Landschaft digitaler Vermögenswerte.




