
Bundesgerichtshof verwirft Revisionen im Fall Mouhamed Dramé
Tödliche Polizeischüsse in Dortmund Bundesgerichtshof verwirft Revisionen im Fall Dramé Der Prozess gegen fünf Polizisten wegen tödlicher Schüsse auf Mouhamed Dramé endete mit Freisprüchen. Nun sind Staatsanwaltschaft...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Tödliche Polizeischüsse in Dortmund Bundesgerichtshof verwirft Revisionen im Fall Dramé Der Prozess gegen fünf Polizisten wegen tödlicher Schüsse auf Mouhamed Dramé endete mit Freisprüchen. Nun sind Staatsanwaltschaft und Nebenklage mit ihren Revisionen gescheitert. 40 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Angeklagte Polizistinnen und Polizisten im Landgericht Dortmund 2023 Foto: Rolf Vennenbernd / dpa Der Bundesgerichtshof hat die Freisprüche der fünf angeklagten Polizistinnen und Polizisten im Fall des erschossenen Mouhamed Dramé aus dem Senegal bestätigt. Das teilte Strafverteidiger Michael Emde mit, der den Einsatzleiter vertritt.
Die Einzelheiten
Auch der »Kölner Stadt-Anzeiger« berichtet. Bild vergrößern Foto des getöteten Mouhamed Dramé, Brüder Foto: Federico Gambarini / dpa Dramé starb im August 2022 im Garten einer Dortmunder Flüchtlingseinrichtung durch fünf Schüsse, ein Polizist hatte abgedrückt. Mehr zu dem Fall lesen Sie hier .
Sein Tod wurde zum Politikum – und beschäftigte über Monate die Justiz. Das Landgericht Dortmund sprach die fünf angeklagten Polizisten frei, sie hatten nach Überzeugung des Gerichts rechtmäßig gehandelt, weil sie Gefahr für Leib und Leben abwenden wollten. Staatsanwaltschaft und Nebenklage legten daraufhin Revision gegen die Entscheidung ein.
Mehr zum Thema Senegalese 2022 bei Polizeieinsatz erschossen: Brüder von Mouhamed Dramé sollen Deutschland verlassen Von Tobias Großekemper Prozess zum Tod von Mouhamed Dramé: »Da war für mich klar, da muss ich ran, da habe ich geschossen« Von Tobias Großekemper, Dortmund Augenzeuge schildert tödlichen Polizeieinsatz in Dortmund: »Last man standing« Aus Dortmund berichten Tobias Großekemper und Sara Wess Die Polizisten waren damals zum Innenhof einer Wohngruppe gerufen worden. In einer Nische lehnte Dramé und hielt sich – vermutlich in suizidaler Absicht – ein Messer gegen den Bauch. Nachdem er auf Ansprache nicht reagierte, hatte der Dienstgruppenleiter den Einsatz von Pfefferspray angeordnet, um ihn zu entwaffnen.
Daraufhin bewegte sich der Jugendliche mit dem Messer in der Hand auf die Beamten zu. Die Taser stoppten ihn nicht, direkt danach schoss ein als Sicherungsschütze eingeteilter Beamter. Dramé starb später im Krankenhaus.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





